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Woker DFB, CDU-Umfaller, Klima-Koffer: Kaisers royaler Wochenrückblick

Woker DFB, CDU-Umfaller, Klima-Koffer: Kaisers royaler Wochenrückblick

Woker DFB, CDU-Umfaller, Klima-Koffer: Kaisers royaler Wochenrückblick

Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick
Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick
Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
Woker DFB, CDU-Umfaller, Klima-Koffer
 

Kaisers royaler Wochenrückblick

Die Wokeness-Helden der DFB-Elf sind mit Haltung bei der WM ausgeschieden. Die CDU entdeckt ihr Herz für ausreisepflichtige Migranten und ein Museum rüstet sich gegen Klima-Kleber. Boris T. Kaiser blickt zurück.
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Aus, aus aus… Das Spiel ist aus! Die Regenbogentruppe des DFB  beendet ihren WM-Auftritt einmal mehr bereits nach der Vorrunde und kann vorzeitig nach Hause ins Land der Vielfältigkeit fliegen.

Vielleicht ganz gut so. So bleiben einem weitere Fremschäm-Momente erspart. Das Beste wäre es gewesen, wenn die Mannen um Woke-Meister Manuel Neuer erst gar nicht in Katar aufgelaufen wären. Wer sich mit der Kultur und den Sitten eines fremden Landes nicht arrangieren kann, sollte dieses grundsätzlich ganz einfach nicht bereisen. Ein Grundsatz, den sich auch unsere Nationalmannschaft gut und gerne hätte zu Herzen nehmen können.

Stattdessen hat sie sich in Katar aufgeführt, wie der häßliche deutsche Klischee-Tourist, der in Sandalen und kurzen Hosen in fremden Tempeln herumpoltert, und sich dann noch über die Unfreundlichkeit der Einheimischen beklagt. Diese haben die großmäuligen Gäste zum Abschied mit verdienten Spott überzogen. Das Mundzuhalte-Foto unserer National-Elf ist jetzt schon das Internet-Meme der diesjährigen Weltmeisterschaft.

Die Hoffnung, daß die Politisierung des deutschen Fußballs mit der Schmach von Katar ein jähes Ende gefunden hat, ist dennoch nicht besonders groß. Was aber sicher sein dürfte ist, daß unsere Helden, sobald sie wieder deutschen Boden betreten, all das, was sie anderswo als antidemokratisch kritisieren wollten, wieder als Zeichen von Toleranz und Buntheit feiern werden.

CDU-Chef Merz kippt wieder um

Wer hätte das gedacht? Auch CDU-Abgeordnete wollen abgelehnte Asylbewerber im Land halten! 19 Abgeordnete der Union haben sich gegen den Asyl-Kurs von Parteichef Friedrich Merz ausgesprochen. Mit Erfolg! Merz hat wieder einmal alle Erwartungen an ihn als Umfaller erfüllt und will nun einen eigenen Gesetzentwurf vorlegen, der die Bedenken der zum Teil prominenten Fraktionskollegen aufnimmt. Zu den CDU-Politikern, die sich jetzt ganz in der Tradition der Merkel-Jahre dagegen stellen, amtlich bestätigte Ausreisepflichtige auch tatsächlich abzuschieben, gehören unter anderem Ex-Kanzlerkandidat Armin Laschet, dessen damalige Integrationsstaatssekretärin in Nordrhein-Westfalen, Serap Güler, der frühere Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, Angela Merkels ehemalige Kanzleramtsministerin Annette Widmann-Mauz, Ex-Kulturstaatsministerin Monika Grütters sowie die ehemaligen Bundesminister Anja Karliczek und Hermann Gröhe.

Also nahezu das gesamte Horror-Kabinett der „Herrschaft des Unrechts“. Der ehemaligen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt zitiert die CDU-Promis mit den Worten: „Wir begrüßen, daß für langjährig geduldete Flüchtlinge mit dem Gesetz eine Perspektive geschaffen wird.“ Der Gesetzentwurf der Ampel-Koalition sei „für langjährig Geduldete sinnvoll und pragmatisch“. Oder – wie Mama Afrika Merkel sagen würde: „Jetzt sind sie nun mal da… Wir schaffen das!“

Die deutschen Museen rüsten gegen Klima-Kleber auf! Werden vor den Ausstellungshallen künftig Klebstoff-Detektoren aufgestellt – und wenn die anschlagen, gibt’s eine Schelle? Nicht ganz. In einem Museum in Nordrhein-Westfalen gibt es dafür aber nun den ersten Notfall-Koffer gegen Klima-Kleber. Darin befinden sich Watte, Pinsel, Vaseline und Lösungsmittel. Was ein wenig nach einem Starter Kit für Serienkiller klingt, soll eine schnelle Rettung von Gemälden möglich machen, die von den sogenannten Aktivisten beschmiert wurden. Eine Maßnahme an die man, bis zum Aufkommen der „letzten Generation“ Jahrhunderte lang nicht einmal einen Gedanken verschwenden mußte.

Und was ist mit Corona-Schnelltests?

Die Deutsche Aidshilfe hat ein gesetzliches Verbot von HIV-Tests im Arbeitsleben gefordert. Wo kommen wir da auch hin, wenn die Leute auf der Arbeit plötzlich auf irgendwelche Krankheiten getestet werden. Der Vorsitzende der Organisation, Sven Warminsky, sagt: „Noch immer glauben manche Arbeitgebende, sie dürften Menschen mit HIV einfach ausschließen, und fügen ihnen damit schweren Schaden zu.“

Vielleicht sollte man die HIV-Tests gegen Sprachtests gegen Gender-Wahnsinn ersetzen. Bei der Mehrheit der Bevölkerung müßten die Aussagen des HIV-Manns allerdings auf Befremden stoßen. Vielen dürfte vor lauter Schreck gar der Corona-Schnelltest aus der Hand gefallen sein, während sie sich sagen: „Der Typ ist doch von allen guten Lauterbächen verlassen!“

Viele von uns dürfte in diesen verlogenen Zeiten längst die gute Laune verlassen haben. Nicht so Nikolaus Blome. Der Hauptstadt-Journalist der Qualitätssender RTL und ntv, der schon während der Hochzeit der Corona-Hysterie kräftig gegen Kritiker der Regierungsmaßnahmen mitgehetzt hatte, hat immer noch gut lachen. Auf Twitter schrieb er in diesen Tagen: „Ganz viele der hiesigen Querdenker halten sich wirklich für genauso verfolgt und genauso mutig wie die Demonstranten in China. Das ist so lustig.“

Der Sinn für Humor scheint bei Blome offenkundig ebenso ausgeprägt zu sein, wie seine Fähigkeiten als Journalist. Ersterer könnte ihm aber immerhin noch eine späte Zweit-Karriere als Gagschreiber für Jan Böhmermann bescheren.

Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
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