Junger Araber und Türken verbrennen eine Israel-Flagge in Berlin Foto: picture alliance/dpa
Antisemitische Ausschreitungen

Es ist der Islam, Dummkopf!

Nun hat sich also auch Berlins Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement, Sawsan Chebli (SPD), in die Debatte um die jüngsten antisemitischen Ausschreitungen in Deutschland eingeschaltet. „Genauso wie Muslime als Minderheit erwarten, daß andere sich für sie einsetzen, wenn sie diskriminiert oder angegriffen werden, müssen sie ihre Stimme viel lauter erheben, wenn Juden in unserem Land bedroht werden. Der Kampf gegen Antisemitismus muß auch ihr Kampf sein“, sagte Chebli der Welt.

Das klingt nett und anständig, doch was die Tochter palästinensischer Eltern nicht erwähnt: Das Problem ist weniger das Schweigen von Moslems zum Antisemitismus. Das Problem ist der Antisemitismus von Moslems.

Durch die Masseneinwanderung aus islamisch geprägten Ländern erhielt der Judenhaß hierzulande hunderttausende Verstärker. Judenfeindschaft ist für viele Moslems zentraler Bestandteil ihrer Kultur. Doch genau das würde Chebli, die die Scharia – das islamische Recht – für „absolut kompatibel“ mit dem Grundgesetz hält, nie über die Lippen kommen.

Wer ist denn „man“?

Chebli gründete und unterstützt den Verein Juma („jung, muslimisch, aktiv“), aus dessen Reihen auch schon zum Boykott israelischer Waren aufgerufen wurde. Hierzu sollte sich Chebli äußern, das sollte sie verurteilen, wenn es ihr wirklich darum ginge, dem Antisemitismus den Kampf anzusagen!

Genauso verlogen ist es, wenn Regierungssprecher Steffen Seibert im Namen der Kanzlerin sagt, „man“ müsse sich angesichts der antisemitischen Ausschreitungen in Berlin schämen.

Nun, wer ist denn „man“? Etwa diejenigen, die immer vor den Folgen und Konsequenzen der islamischen Einwanderung gewarnt haben? Diejenigen, die darauf hinwiesen, daß Judenfeindlichkeit zu bestimmten Kulturen dazugehöre und Antisemitismus dadurch unweigerlich zu einem festen Bestandteil von Multikulti werde? Diejenigen, die die Moslemverbände schon länger in die Pflicht nehmen wollen und eine strengere Kontrolle der Moscheen in Deutschland fordern? Wohl kaum.

Wer hat die Zustände verursacht?

Schämen sollten sich in erster Linie diejenigen, die es zugelassen und gefördert haben, daß sich Juden heutzutage wieder zunehmend unwohl in Deutschland fühlen. Daß sie in Großstädten Angst haben, mit Kippa auf die Straße zu gehen. Daß Synagogen von der Polizei 24 Stunden am Tag geschützt werden müssen, daß auf Berlins Straßen „Juden ins Gas“-Rufe hallen und Flaggen mit dem Davidstern verbrannt werden.

Und zwar auch von denjenigen jungen Männern, die Kanzlerin Merkel noch vor kurzem unter dem Applaus von Grünen, Linkspartei und Bild-Zeitung mit offenen Armen willkommen hieß. Christian Wulff frohlockte 2010 als Bundespräsident, der Islam gehöre inzwischen zu Deutschland. Dafür erhielt er viel Applaus. Seit dem vergangenen Wochenende wissen wir einmal mehr: der Antisemitismus damit auch.

Junger Araber und Türken verbrennen eine Israel-Flagge in Berlin Foto: picture alliance/dpa

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