Meinung
 

Entweder – oder

Der Mordaufruf gegen den Islamkritiker Hamed Abdel-Samad, die Messerattacken auf Soldaten in London und Paris, die Angriffe auf Journalisten in Offenbach – all das sind keine Randerscheinungen. Der Krieg der Islam-Ultras und ihrer Hintermänner an der Westfront hat längst begonnen. Das bestätigt auf 70 Seiten auch der aktuelle Verfassungsschutzbericht.

Das Öl und die Finanzinvestitionen der Golfstaaten werden dabei ebenso wie die westliche Multi-Kulti-Ideologie als Allzweckwaffen genutzt. Fatal ist, daß Europa sich nicht wehrt, daß der deutsche Nachtwächterstaat den Kopf in den Sand steckt. Die große Koalition der Unterwerfungswilligen schweigt oder beschönigt. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) unterstellt Islamkritikern, „in der Bevölkerung Angst vor Muslimen schüren zu wollen“.

Die uneingeschränkte Solidarität mit dem verfolgten Autor Abdel-Samad, die Ausweisung aller Haßprediger, der Entzug jeder staatlichen Unterstützung für jene, die mit dem Salafismus verbunden sind – das ist das Gebot der Stunde. Die Islam-Verbände müssen sich entweder unzweideutig zum Islamismus und zur Scharia bekennen oder dazu, beides offen zu bekämpfen. Moslems, die hier leben wollen, müssen sich unserer Werteordnung verpflichten. Denn entweder wird unsere Kultur untergehen – oder der Islamismus wird vernichtend geschlagen und der Islam hier in eine friedlich-unpolitische Religion verwandelt.

JF 25/13

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