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„Familienfreundliche“ Demo: Nackte Fahrradfahrer radeln am Sonntag quer durch Berlin

„Familienfreundliche“ Demo: Nackte Fahrradfahrer radeln am Sonntag quer durch Berlin

„Familienfreundliche“ Demo: Nackte Fahrradfahrer radeln am Sonntag quer durch Berlin

Brandenburger Tor, Pariser Platz, Mitte, Berlin, Deutschland. Brandenburger Tor (Symbolbild): Die nackten Fahrradfahrer wollen als Naturisten verstanden werden. Foto: picture alliance / Joko | Joko
Brandenburger Tor, Pariser Platz, Mitte, Berlin, Deutschland. Brandenburger Tor (Symbolbild): Die nackten Fahrradfahrer wollen als Naturisten verstanden werden. Foto: picture alliance / Joko | Joko
Brandenburger Tor (Symbolbild): Die nackten Fahrradfahrer wollen als Naturisten verstanden werden. Foto: picture alliance / Joko | Joko
„Familienfreundliche“ Demo
 

Nackte Fahrradfahrer radeln am Sonntag quer durch Berlin

Rund eintausend Fahrradfahrer radeln am Sonntag entblößt durch Berlin. Fetisch-Utensilien sind dabei verboten. Die Organisatoren wollen stattdessen einen familienfreundlichen Eindruck hinterlassen.
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BERLIN. Die „Taunus-nackt-Mountainbike-Gruppe“ hat eine Demonstration in Berlin angekündigt, bei der rund eintausend Personen entblößt quer durch die Hauptstadt radeln wollen. „Zusammen zeigen wir, dass unterschiedliche Lebensweisen ganz selbstverständlich zu unserer Gesellschaft gehören und dass Offenheit und Rücksicht Hand in Hand gegeben können“, heißt es in einem Flyer für den „World Naked Bike Ride“.

Die Route für Sonntag ist 33 Kilometer lang und führt unter anderem am Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude vorbei. Den Veranstaltern selbst ist bewusst, dass der Auftritt vielen Bürgern nicht gefallen wird. Sie rufen deswegen dazu auf, nicht auf Provokation einzugehen und sich respektvoll zu verhalten. „Bitte helft mit, dass der World Naked Bike Ride für alle Teilnehmenden sowie Zuschauenden als respektvolle, familienfreundliche und politische Veranstaltung wahrgenommen wird“, heißt es in dem Aufruf.

Demo in Berlin soll keinen sexuellen Bezug haben

Die nackten Fahrradfahrer wollen als Naturisten verstanden werden. Laut den Veranstaltern seien sie selbst „offene Menschen, die sich und andere so annehmen, wie sie sind“. Durch die Nacktheit zeige „der einzelne Mensch, dass er bereit ist, dem Gegenüber in seiner reinen, wahren Erscheinung entgegenzutreten“.

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Ihnen sei wichtig, dass sie nicht mit sexueller oder fetischbezogener Selbstdarstellung in Verbindung gebracht werden. Deswegen ist auf der Demonstration „das Tragen von sichtbar präsentierten Intimschmuck, Fetisch-Utensilien sowie vergleichbare Accessoires“ verboten. Auf der Internetseite werden gleichzeitig T-Shirts und Kappen im Regenbogen-Stil verkauft.

Die Berliner Polizei habe die komplette Nacktheit bei der ersten Demonstration dieser Art offiziell und ohne Einschränkungen erlaubt, heißt es beim Hessischen Rundfunk. Weshalb die Veranstaltung nicht für die Erregung öffentlichen Ärgernisses sorgt, wie der Kinderschutz sichergestellt wird und ob es eine Altersgrenze für die Teilnahme gibt, beantwortete die Pressestelle der Polizei Berlin trotz Rückfrage der JUNGEN FREIHEIT nicht. (mas)

Brandenburger Tor (Symbolbild): Die nackten Fahrradfahrer wollen als Naturisten verstanden werden. Foto: picture alliance / Joko | Joko
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