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Anja Arndt, AfD

Gas und Strom: Energiepreise: Die merkwürdigen Aussagen des Netzagentur-Chefs

Gas und Strom: Energiepreise: Die merkwürdigen Aussagen des Netzagentur-Chefs

Gas und Strom: Energiepreise: Die merkwürdigen Aussagen des Netzagentur-Chefs

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, macht erstaunliche Aussagen zu den Gas- und Strompreisen.
Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, macht erstaunliche Aussagen zu den Gas- und Strompreisen.
Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, macht erstaunliche Aussagen zu den Energiepreisen. Foto: picture alliance/dpa | Annette Riedl
Gas und Strom
 

Energiepreise: Die merkwürdigen Aussagen des Netzagentur-Chefs

Einen „sorgsamen Umgang“ mit Gas mahnt der Chef der Bundesnetzagentur an. Der Ex-Grünen-Politiker Müller sagt zudem sinkende Strompreise voraus – und sorgt damit für Verwunderung.
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BONN. Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges hat der Präsident der Bundesnetzagentur zu einem „sorgsamen Umgang“ mit Gas aufgerufen. Leichte Preissteigerungen seien aufgrund der damit verbundenen Energiekrise nicht ausgeschlossen, sagte Klaus Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Zwar gelten für die meisten privaten Haushalte beim Gas „Preisgarantien für zwölf Monate oder länger“, schränkte der frühere Grünen-Politiker ein. Bei Anschlussverträgen könne es aber zu Preissteigerungen kommen. Diese würden allerdings nicht die Ausmaße erreichen, die nach dem Beginn des Ukraine-Krieges eingetreten waren.

Tatsache ist: Gas-Neukunden müssen derzeit laut dem Vergleichsportal Verivox 30 Prozent mehr als noch vor Beginn des Krieges bezahlen. Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden ergeben sich dem Portal zufolge jährliche Heizkosten von rund 2.180 Euro – 500 Euro mehr als im Februar.

Müller: Gas sei „ein wertvolles Gut“

„Zum Glück ist die heutige Situation mit der vor fünf Jahren nicht vergleichbar“, sagte Müller, den 2022 noch der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ins Amt gebracht hatte. Dennoch sei Gas „ein wertvolles Gut“. Müller: „Insofern gilt wie seit Jahren: Mit Gas sorgsam umzugehen, ist nicht verkehrt.“

Beim Strom hingegen sei die Preisentwicklung umgekehrt: „Er wird in der Tendenz günstiger“, erklärte der Netzagentur-Chef. Dies sei auf den deutlich steigenden Anteil „kostengünstiger erneuerbarer Energie“ zurückzuführen. Tatsächlich gehören Wind- und Solarenergie seit Jahren zu den Preistreibern und haben den Strom in Deutschland mit zum teuersten der Welt gemacht.

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Darüber hinaus sorgt die Aussage wegen der globalen Preissteigerungen für Verwunderung. Denn Filip Thon, Vorstandschef der E.on-Vertriebstochter E.on Energie Deutschland, hatte erst vor vier Wochen auch vor deutlich steigenden Strompreisen gewarnt: „Im Einkauf an den Energiebörsen haben sich die Preise für das laufende Jahr zwischenzeitlich beim Gas um 75 Prozent und beim Strom um 35 Prozent erhöht“, sagte er. (fh)

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, macht erstaunliche Aussagen zu den Energiepreisen. Foto: picture alliance/dpa | Annette Riedl
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