BERLIN. Die Berliner Verkehrsbetriebe werden die U-Bahnstation Nollendorfplatz künftig offiziell als „Regenbogenkiez“ ausschildern. Die Entscheidung geht auf die Initiative der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg zurück, die im Juli 2024 einen entsprechenden Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung gestellt hatte.
Der Namenszusatz sei „ein wichtiges politisches Signal für Vielfalt und Akzeptanz und ein starkes Signal gegen Haß und Gewalt“, schrieb der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak auf seinem Instagram-Profil. Er habe sich seit 2024 gemeinsam mit der Fraktion Tempelhof-Schöneberg für die neue Beschilderung eingesetzt.
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CDU auch für Regenbogen-Beleuchtung verantwortlich
Der queerpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg, Klaus Hackenschmied, nannte den Beschluß ein „großes und vor allem sichtbares Signal gerade jetzt in dieser Phase weiter zunehmender Gewalt gegen queere Menschen“.
Bereits seit 2013 ist auf der Kuppel der U-Bahnstation Nollendorfplatz eine nächtliche Regenbogenbeleuchtung installiert. Auch diese sei damals von der CDU durchgesetzt worden, „vom heutigen CDU-Bezirksstadtrat Matthias Steuckardt“, betonte Hackenschmied. (dh)






