Tagebau Garzweiler

Braunkohlegegner verursachen Schäden von 250.000 Euro

GARZWEILER. Die Proteste der Braunkohlegegner im Tagebau Garzweiler bei Aachen im Juni haben Schäden in Höhe von 250.000 Euro verursacht. Beim illegalen Betreten des Geländes hätten Demonstranten unter anderem technische Anlagen, Wege, Schilder und Zäune beschädigt, sagte der Energiekonzern RWE der Nachrichtenagentur dpa. Zudem sei durch das Herabrutschen in den Tagebau Böschungsmaterial auf Trassen gelandet und Wegkanten weggebrochen.

Auch Landwirte rund um das Gelände waren von den Demonstrationen der rund 6.000 Personen betroffen. Teilnehmer der Kundgebungen rannten wiederholt über Felder und trampelten dabei die Ernte nieder.

Derweil stehen bereits die nächsten Proteste in der Region an. Die Jugendorganisation des Bund für Umwelt und Naturschutz startet am Freitag am Tagebau Hambach ein zweiwöchiges „Camp for Future“. Seit Mittwoch findet zudem in Dortmund der Sommerkongreß der „Fridays for Future“-Bewegung statt. (ag)

Beim Eindringen in den Tagebau verursachten die Braunkohlegegner im Juni die Schäden Foto: picture alliance/Geisler-Fotopress

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