Fotosafari

Es war einer der ersten schöneren Tage in diesem Frühjahr, an dem wir unseren gegenwärtigen Redaktionspraktikanten Florian Campmann (25) gebeten hatten, unser Bildarchiv mit sogenannten Feature-Fotos „aufzurüsten“. Das englische Wort für Merkmal oder Charakteristik bezeichnet eine journalistische Darstellungsform, die einem szenisch-dramaturgischen Prinzip folgt und durch den subjektiven Blickwinkel des Urhebers eines Textes oder eben eines Fotos über dessen reinen Nachrichtenwert hinausweist. So schnappte sich also der aus dem Ruhrgebiet stammende, seit zweieinhalb Jahren an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Politische Wissenschaft und Philosophie studierende Florian Campmann unsere Fotokamera und stromerte am Montag voriger Woche den ganzen Tag lang durch die für ihn fremde Hauptstadt auf der Suche nach geeigneten Motiven zu verschiedenen Themen (Multikulti, Familie und Jugendliche, Denkmäler et cetera). Lohn der Mühe war eine Ausbeute von über 200 Fotos. Eine tolle Leistung!

Ende des Monats nun wird uns Florian Campmann nach vier Wochen in der Redaktion wieder verlassen, um sich weiter mit dem Thema seiner Magisterarbeit zu beschäftigen: dem Einfluß der russischen Slawophilen auf die „Konservativen Revolutionäre“ Oswald Spengler und Arthur Moeller van den Bruck. Viel Erfolg!

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