Markus Krall Freiheit oder Untergang

 

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes

Wo möchten Sie am liebsten sein? Mit meinen Lieben im sommerlichen Garten. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für meine Familie, für Schutzbefohlene in Not, manchmal für einen Bücherbasar. Was bedeutet Heimat für Sie? Radfahren im Altmühltal, meine Bibliothek, unsere Sprache. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Gesundheit, Zuversicht, Skepsis gegenüber Patentrezepten, Frieden aus Zufriedenheit. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Familiensinn und die Liebe zum Wort. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? Nietzsches „Zarathustra“. Welche Musik mögen Sie? Händel, Beethoven, Schubert, Grieg. Welches Ereignis ist für die Welt das entscheidendste gewesen? Die Synthese aus griechischem Logos, römischem Recht und christlichem Menschenbild. Was möchten Sie verändern? Die permanente Selbstverleugnung der Deutschen; den faktischen Nihilismus einer Toleranz der Beliebigkeit. Woran glauben Sie? An den Christengott und den menschlichen Willen zur Freiheit. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Achtung vor Gott, Natur, Mensch und Kultur; Zivilcourage. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Ein großes Motiv, aus sich etwas zu machen und von sich etwas zu hinterlassen. Josef Kraus , 57, Diplom-Psychologe, ist Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und Oberstudiendirektor an einem Gymnasium im Bayern. Außerdem ist er vielfältig publizistisch tätig und schreibt regelmäßig in Zeitungen sowie in Schriftenreihen. Buchveröffentlichungen: „Spaßpädagogik – Sackgassen deutscher Schulpolitik“ (1998) und „Der Pisa-Schwindel – Unsere Kinder sind besser als ihr Ruf“ (2005).

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