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Sondierungen beginnen: „Ich verspreche, daß ich nerve“, sagt Esken Richtung Union

Sondierungen beginnen: „Ich verspreche, daß ich nerve“, sagt Esken Richtung Union

Sondierungen beginnen: „Ich verspreche, daß ich nerve“, sagt Esken Richtung Union

Das Foto zeigt SPD-Chefin Saskia Esken auf den Weg zu ersten Sondierungsgesprächen mit CDU und CSU am Freitag
Das Foto zeigt SPD-Chefin Saskia Esken auf den Weg zu ersten Sondierungsgesprächen mit CDU und CSU am Freitag
Auf dem Weg zu den Sondierungen mit der Union: SPD-Chefin Saskia Esken ist mit von der Partie. Foto: picture alliance/dpa | Fabian Sommer
Sondierungen beginnen
 

„Ich verspreche, daß ich nerve“, sagt Esken Richtung Union

In Berlin beginnen die Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD. Saskia Esken markiert vorab ihre Rolle. Und eine SPD-Ministerpräsidentin warnt vor „krassen AfD-Ergebnissen“.
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BERLIN. Die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken hat zum Start der Sondierungen mit der Union ihre Rolle bekräftigt. „Ich verspreche, daß ich nerve“, sagte sie laut einem Bericht der Bild-Zeitung. Esken ist gemäß übereinstimmender Medienberichte eine von neun Vertretern der SPD-Delegation bei den Sondierungsgesprächen, die am Freitagvormittag im Jakob-Kaiser-Haus des Bundestages begonnen haben.

Die Sozialdemokratin hat nach dem historisch schlechten Abschneiden der SPD bei der Bundestagswahl bisher keine Absicht erkennen lassen zurückzutreten. Rückendeckung bekam sie am Donnerstag von der EU-Abgeordneten Maria Noichl, Co-Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen. Esken sei „eine ehrliche, mutige Frau, die dorthin zeigt, wo Veränderungen in Deutschland nötig sind“, sagte sie dem Stern. Ein Mißerfolg könne „niemals an einer einzelnen Frau festgemacht werden“.

Neben Esken sind auch Bas und Schwesig dabei

Bei den Sondierungsgesprächen sind neben Esken Parteichef Lars Klingbeil, die Ministerpräsidenten Anke Rehlinger und Manuela Schwesig, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, die Bundesminister Boris Pistorius und Hubertus Heil sowie SPD-Generalsekretär Matthias Miersch und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Achim Post Teil der sozialdemokratischen Verhandlungsgruppe. Hinzu kam am Freitag noch Finanzminister Jörg Kukies.

Auf Unionsseite traten die beiden Parteichefs Friedrich Merz und Markus Söder, die beiden Generalsekretäre Carsten Linnemann und Martin Huber, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion Thorsten Frei, Ministerpräsident Michael Kretschmer, die stellvertretende Parteichefin Karin Prien sowie die CSU-Abgeordnete Dorothee Bär an.

Rehlinger kritisiert Merz

SPD-Verhandlerin Anke Rehlinger forderte vorab im Tagesspiegel, die Union müsse den Sozialdemokraten entgegenkommen. Die saarländische Regierungschefin kritisierte, bislang erwecke der CDU-Chef den Eindruck, als hätte er eine absolute Mehrheit. Mit dem Motto „Vogel, friß oder stirb“ werde Merz die SPD nicht für sich gewinnen.

Rehlingers Amtskollegin aus Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, mahnte vor den Gesprächen, das Wahlergebnis sei „eine klare Ansage“ an Union und SPD, „daß niemand so weitermachen kann wie bisher“. Sie könne nur „eine große Warnung aussprechen“: Wenn die Demokraten es nicht besser machten als die Ampel-Regierung würden „die krassen AfD-Ergebnisse aus dem Osten auch im Westen ankommen“. Auf einzelne Themen wollte sie vor den Sondierungen nicht eingehen. (ser)

Auf dem Weg zu den Sondierungen mit der Union: SPD-Chefin Saskia Esken ist mit von der Partie. Foto: picture alliance/dpa | Fabian Sommer
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