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Mecklenburg-Vorpommern: „Es war ein Blutbad“ – Afghane tötet Landsmann in Asylunterkunft

Mecklenburg-Vorpommern: „Es war ein Blutbad“ – Afghane tötet Landsmann in Asylunterkunft

Mecklenburg-Vorpommern: „Es war ein Blutbad“ – Afghane tötet Landsmann in Asylunterkunft

Einen Großeinsatz der Polizei wie diesen hier hat es am Sonntag abend in Halle-Neustadt nach einem Messerangriff auf eine Gruppe Kinder gegeben. Foto (Symbolbild): IMAGO / Panama Pictures
Einen Großeinsatz der Polizei wie diesen hier hat es am Sonntag abend in Halle-Neustadt nach einem Messerangriff auf eine Gruppe Kinder gegeben. Foto (Symbolbild): IMAGO / Panama Pictures
Ein Afghanen stach in seiner Asylunterkunft auf Mitbewohner ein, tötete einen Landsmann. Foto (Symbolbild): IMAGO / Panama Pictures
Mecklenburg-Vorpommern
 

„Es war ein Blutbad“ – Afghane tötet Landsmann in Asylunterkunft

In einer Asylunterkunft in Güstrow greift ein Afghane (23) zwei Landsleute mit einem Messer an. Ein Mann stirbt, ein weiterer schwebt in Lebensgefahr. Der Täter sitzt in Untersuchungshaft.
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GÜSTROW. In einer Gemeinschaftsunterkunft kommt es zu einer blutigen Gewalttat. Ein 23jähriger Afghane greift zwei seiner Landsleute mit einem Messer an. Dabei stirbt ein 25jähriger, ein weiterer Mann erleidet lebensgefährliche Verletzungen und wird in ein Krankenhaus gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Rostock teilt mit, daß der mutmaßliche Täter inzwischen in Untersuchungshaft sitzt. Zeugen berichten von dramatischen Szenen im Gebäude. Ein Bewohner schildert, er habe Schritte zweier Männer gehört, von denen einer offensichtlich Angst gehabt habe.

Afghanen und Syrer wollen öfter in die Stadt gehen

Wenig später kommt es in der zweiten Etage zu der Attacke. „Es war ein Blutbad“, sagt ein weiterer Bewohner. Demnach sticht der Angreifer mehrfach auf eines der Opfer ein. Außerdem soll er laut Augenzeugen zuvor Alkohol konsumiert haben.

Die Gemeinschaftsunterkunft in der Glasewitzer Chaussee ist mit mehr als 200 Plätzen die größte der Stadt. Dort leben vor allem Afghanen und Syrer. Anwohner erzählen, sie hätten vom Alltag in der Einrichtung bislang kaum etwas mitbekommen, kritisieren jedoch die Lage am Stadtrand. Diese erschwere die Kontakte zu Einheimischen und fördere die Isolation der Bewohner. (rr)

Ein Afghanen stach in seiner Asylunterkunft auf Mitbewohner ein, tötete einen Landsmann. Foto (Symbolbild): IMAGO / Panama Pictures
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