Anzeige
Anzeige

Innere Sicherheit: Terrorgefahr: Zehntausende Polizisten sollen Karneval schützen

Innere Sicherheit: Terrorgefahr: Zehntausende Polizisten sollen Karneval schützen

Innere Sicherheit: Terrorgefahr: Zehntausende Polizisten sollen Karneval schützen

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU): Besondere Gefahrenlage an Karneval.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU): Besondere Gefahrenlage an Karneval.
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU): Besondere Gefahrenlage an Karneval Foto: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel
Innere Sicherheit
 

Terrorgefahr: Zehntausende Polizisten sollen Karneval schützen

Leben im besten Deutschland aller Zeiten: Der NRW-Karneval muß in diesem Jahr von zehntausenden Polizisten geschützt werden. Statt Lebensfreude droht islamistischer Terror.
Anzeige

DÜSSELDORF. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat angekündigt, mit Blick auf die anstehenden Karnevalsfeierlichkeiten in seinem Bundesland auf massive Polizeipräsenz zu setzen. „Wir werden an den Karnevalstagen im Land insgesamt an den Veranstaltungstagen zirka 62.000 Kräfte der Polizei einsetzen“, sagte Reul am Mittwoch dem Kölner Stadt-Anzeiger. Ziel der Landesregierung ist es, Terroranschläge und Sexualstraftaten zu verhindern.

„Das Risiko für Anschläge war selten so hoch wie heute“, betonte Reul. Das liege an der weltpolitischen Lage rund um die Kriege im Gaza-Streifen und der Ukraine. „Wenn es durch das aktuelle Geschehen elektrisierende Funken gibt, wie zum Beispiel die Tötung von Hamas-Führern oder andere Vorgänge, kochen die Emotionen hoch.“

Reul: Wichtig, daß die Menschen unbeschwert Karneval feiern

Zugleich appellierte Reul an die Lebensfreude der Bürger in Nordrhein-Westfalen. Es sei wichtig, „daß man auch in schweren Zeiten vor die Tür geht und mal unbeschwert Karneval feiert“. Das sollten die Menschen sich nicht kaputtmachen lassen. Zudem riet er den Menschen: „Lieber der Polizei einen Hinweis zu viel geben als einen zu wenig.“

Anfang dieser Woche war bereits bekanntgeworden, daß der traditionelle Kinderkarnevalsumzug in Duisburg dieses Jahr den Stadtteil Marxloh aus Sicherheitsgründen meiden wird. Im vergangenen Jahr war dort wegen eines Feuerwehreinsatzes der Umzug ins Stocken geraten. Mehrere junge Männer nutzten die Gelegenheit, um die Minderjährigen auf den Umzugswagen sexuell zu belästigen und Mädchen unter den Rock zu fotografieren. (st)

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU): Besondere Gefahrenlage an Karneval Foto: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel
Anzeige
Ahriman Verlag, Telekom, Deutsche Post
Anzeige

Der nächste Beitrag