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Nach Vertuschungsvorwürfen: Kurschus tritt als EKD-Ratsvorsitzende zurück

Nach Vertuschungsvorwürfen: Kurschus tritt als EKD-Ratsvorsitzende zurück

Nach Vertuschungsvorwürfen: Kurschus tritt als EKD-Ratsvorsitzende zurück

Annette Kurschus ist nicht mehr länger Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Annette Kurschus ist nicht mehr länger Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Annette Kurschus ist nicht mehr länger Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Foto: picture alliance / epd-bild | Heike Lyding
Nach Vertuschungsvorwürfen
 

Kurschus tritt als EKD-Ratsvorsitzende zurück

Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland redete gern über mehr Massenmigration nach Deutschland. Zu einem Mißbrauchsfall in ihrem Umfeld fand sie dagegen keine Worte. Nun gibt Annette Kurschus ihr Amt ab.
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HANNOVER. Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, ist von ihrem Amt zurücktreten. Das gab sie am Montag morgen in einer Erklärung bekannt, berichtete die Nachrichtenagentur dpa.

Zuvor waren gegen gegen die 60jährige Vertuschungsvorwürfe im Zusammenhang mit einem Mißbrauchsskandal laut geworden. Demnach soll sie seit langer Zeit wissen, daß sich ein enger Vertrauter von ihr an Jungen vergangen haben soll. Ein Kirchenmitarbeiter aus Siegen soll junge Männer zu sexuellen Handlungen gedrängt haben, berichtet die Siegener Zeitung – und auch daß Kurschus seit vielen Jahren darüber informiert gewesen sein soll. Die heutige EKD-Vorsitzende war dort über Jahrzehnte als Pfarrerin, später dann als Superintendentin tätig.

Die Theologin hatte sich immer wieder in ihrer Funktion als EKD-Vorsitzende zu gesellschaftlichen Themen geäußert. Ende Oktober hatte sie sich noch für die Aufnahme weiterer Asylbewerber in Deutschland ausgesprochen. (fh/ag)

Annette Kurschus ist nicht mehr länger Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Foto: picture alliance / epd-bild | Heike Lyding
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