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Erste Regierungserklärung: Bayern verbietet Gender-Sprache in Schulen und Behörden

Erste Regierungserklärung: Bayern verbietet Gender-Sprache in Schulen und Behörden

Erste Regierungserklärung: Bayern verbietet Gender-Sprache in Schulen und Behörden

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Landtag: Gender-Sprache soll aus staatlichen Stellen verschwinden.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Landtag: Gender-Sprache soll aus staatlichen Stellen verschwinden.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Landtag: Gender-Sprache soll aus staatlichen Stellen verschwinden Foto: picture alliance/dpa | Matthias Balk
Erste Regierungserklärung
 

Bayern verbietet Gender-Sprache in Schulen und Behörden

Nach Hessen kommt Bayern. Im Freistaat ist Gender-Sprache an staatlichen Schulen und Behörden künftig verboten. Sozialdemokrat*innen und ihre Freund*innen müssen jetzt ganz stark sein.
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MÜNCHEN. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angekündigt, Gender-Sprache in Schulen und Behörden des Freistaats zu verbieten. „Für Bayern kann ich sagen: Mit uns wird es kein verpflichtendes Gendern geben. Im Gegenteil: Wir werden das Gendern in Schule und Verwaltung sogar untersagen“, sagte Söder am Dienstag bei seiner ersten Regierungserklärung der neuen Legislaturperiode im Landtag.

Die bayerische SPD-Vorsitzende Ronja Endres kritisierte Söders Vorstoß. „Wow, Söder verbietet das Gendern“, schrieb sie – offenbar ironisch – bei X. „Alle Probleme der Welt sind damit auf einmal gelöst.“

Bereits zuvor hatte die hessische Landesregierung angekündigt, die Gender-Sprache aus sämtlichen staatlichen Institutionen – auch aus dem Rundfunk – zu verbannen. Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) verkündete dies vor etwa zwei Wochen. Die Regelung soll ab Januar 2024 angewendet werden. (st)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Landtag: Gender-Sprache soll aus staatlichen Stellen verschwinden Foto: picture alliance/dpa | Matthias Balk
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