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„Unterirdisch dumm“: „Unterirdisch dumm“: SPD entschuldigt sich für Moschee-Bild

„Unterirdisch dumm“: „Unterirdisch dumm“: SPD entschuldigt sich für Moschee-Bild

„Unterirdisch dumm“: „Unterirdisch dumm“: SPD entschuldigt sich für Moschee-Bild

Der Felsendom mit der goldenen Kuppel steht in der israelischen Hauptstadt Jerusalem.
Der Felsendom mit der goldenen Kuppel steht in der israelischen Hauptstadt Jerusalem.
Die SPD Hessen hat den weltberühmten muslimischen Felsendom fälschlicherweise dem Judentum zugeordnet Foto: picture alliance / Zoonar | Bruno Coelho
„Unterirdisch dumm“
 

„Unterirdisch dumm“: SPD entschuldigt sich für Moschee-Bild

WIESBADEN. Die hessische SPD hat sich für einen Gruß zum Jom-Kippur-Fest entschuldigt. Anläßlich des höchsten jüdischen Feiertages hatte die Partei auf Facebook den Juden zu Jom Kippur gratuliert, dabei jedoch ein Foto des Felsendoms gezeigt. Dieser steht zwar in Jerusalem, ist aber ein islamisches Heiligtum. Nach Ansicht einiger Forscher wurde der Felsendom errichtet, um den Triumph des Islam über Judentum und Christentum zu symbolisieren.

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Der Pressesprecher des SPD-Landesverbands, Christoph Gering, zeigte sich zerknirscht: „Wo genau in der Pressestelle, für die ich die Verantwortung trage, die Prüf- und Kontrollmechanismen nicht funktioniert haben, die Vorfälle wie diesen eigentlich verhindern sollen, ist für die öffentliche Diskussion belanglos. Gewiß ist nur: Uns ist etwas unterirdisch Dummes passiert, für das wir zu Recht hart kritisiert werden.“

Am Mittwochmorgen löschte die SPD den Beitrag, doch zu diesem Zeitpunkt war er bereits seit mehr als 12 Stunden online. Auf Facebook kam es dementsprechend zu kritischen Kommentaren. „Das Bild zu diesem Text zeigt wieder einmal nur, daß hier null Kompetenz am Werk ist“, schrieb jemand, oder: „Einer der höchsten jüdischen Feiertage und ihr illustriert es mit der islamischen Ikonographie des Triumphs über das Judentum.“ (st)

Die SPD Hessen hat den weltberühmten muslimischen Felsendom fälschlicherweise dem Judentum zugeordnet Foto: picture alliance / Zoonar | Bruno Coelho
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