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Fühlt sich als „Kartoffel“ nicht beleidigt: Queer-Beauftragter Lehmann verteidigt Ataman

Fühlt sich als „Kartoffel“ nicht beleidigt: Queer-Beauftragter Lehmann verteidigt Ataman

Fühlt sich als „Kartoffel“ nicht beleidigt: Queer-Beauftragter Lehmann verteidigt Ataman

Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne): Fühle mich von der Bezeichnung „Kartoffel“ nicht diskriminiert
Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne): Fühle mich von der Bezeichnung „Kartoffel“ nicht diskriminiert
Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne): Fühle mich von der Bezeichnung „Kartoffel“ nicht diskriminiert Foto: picture alliance/ Britta Pedersen/dpa (links); picture alliance/ Silas Stein/dpa (rechts)/JF-Montage
Fühlt sich als „Kartoffel“ nicht beleidigt
 

Queer-Beauftragter Lehmann verteidigt Ataman

BERLIN. Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne) hat für die Wahl von Publizistin Ferda Ataman zur Antidiskriminierungsbeauftragten geworben. Sie sei „von tiefstem Herzen eine Person, die für Vielfalt und Antidiskriminierung“ stehe, sagte er ntv.

Hintergrund ist der Vorschlag des Bundeskabinetts, die türkischstämmige Journalistin für den Posten zu berufen. Der Bundestag muß noch über eine Ernennung abstimmen.

„An ihrer Fachkompetenz und ihrer Leidenschaft für diese Themen habe ich keinerlei Zweifel und empfehle dem Bundestag sehr diese Wahl“, unterstrich Lehmann. Von ihrer Bezeichnung der Deutschen als „Kartoffeln“ in einer Spiegel-Kolumne fühle er sich weder angesprochen noch diskriminiert. „In Kolumnen spitzt man ab und zu mal zu.“ Als Beauftragte des Bundes werde Ataman sicherlich „ein bißchen anders reden und schreiben“.

Deutsche sind für Ataman „Kartoffeln“ oder „Almans“

Ataman ist Mitgründerin der Lobbyorganisation „Neue deutsche Medienmacher“, die mehr Migranten im Journalismus platzieren will. Sie vergeben jährlich „die goldene Kartoffel“ für „besonders unterirdische Berichterstattung“. Die 43jährige ist unter anderem stellvertretendes Mitglied im Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

In der Vergangenheit nannte die Publizistin Deutsche neben „Kartoffeln“ auch „Almans“. In ihrer Spiegel-Kolumne im Februar rief sie eine „Namens-Guerilla“ aus und empfahl deutschen Eltern, ihre Kinder „Osman, Aliyeh, Khuyen“ zu nennen. Migrantische Kinder sollten hingegen deutsche Namen bekommen. (zit/ag)

Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne): Fühle mich von der Bezeichnung „Kartoffel“ nicht diskriminiert Foto: picture alliance/ Britta Pedersen/dpa (links); picture alliance/ Silas Stein/dpa (rechts)/JF-Montage
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