Renter in Köln: Altersvorsorge und innere Sicherheit muß die Politik laut den Deutschen die höchste Priorität beimessen
Renter in Köln: Altersvorsorge und innere Sicherheit muß die Politik laut den Deutschen die höchste Priorität beimessen Foto: picture alliance /Christoph Hardt/Geisler-Fotopres

Zukunftsmonitor 2021
 

Rente und Kriminalitätsbekämpfung sind für Deutsche dringlichste Themen

BERLIN. Die Sicherung der Altersvorsorge und die Kriminalitätsbekämpfung sind für die Deutschen die wichtigsten Herausforderungen, die es zu lösen gilt. Auch die Spaltung der Gesellschaft zu stoppen sowie die Bekämpfung von Terrorismus, gehören zu den fünf dringlichsten Punkten, wie aus einer Studie der Stiftung für Zukunftsfragen hervorgeht.

Dieser zufolge wiesen die 3.000 Befragten dem Thema Rentensicherung mit 64 Prozent die höchste Priorität zu. Auf dem zweiten Platz folgt mit 55 Prozent die Bekämpfung von Kriminalität. Im Vergleich zu 1989 sind die Werte aber gesunken. Damals lagen sie noch bei 70 beziehungsweise 61 Prozent.

Spaltung der Gesellschaft zu stoppen, ist neuer Brennpunkt

Am drittwichtigsten stuften die Befragten mit 54 Prozent den Punkt Gesundheitsvorsorge ein. Gegenüber 1989 ist das ein Zuwachs von elf Prozentpunkten. Auch der Herausforderung, die Wohnungsnot zu lindern, gewichteten sie mit 52 statt vormals 44 Prozent nun höher.

Neu sind die Forderungen, Terrorismus zu bekämpfen und die Spaltung der Gesellschaft zu stoppen, die mit 52 beziehungsweise 51 Prozent ebenfalls weit vorne liegen. Die Themen seien „neue Herausforderungen unserer Gesellschaft“, heißt es von den Autoren der Studie.

Jüngere Befragte messen Einsatz für Umwelt weniger Gewicht bei als Ältere

Ein deutliches Gefälle zeigt sich bei der Bekämpfung von Umweltverschmutzung: Hielten 1989 noch 79 Prozent das Thema für eines der dringlichsten, sind es heute noch 51 Prozent. „Bemerkt werden muß hierbei zudem, daß innerhalb der Altersgruppen die älteren Bürger dem Thema mehr Bedeutung beimessen als die 18- bis 29jährigen“, schreiben die Autoren.

Verhältnismäßig geringe Priorität maßen die Befragten den Punkten Gleichberechtigung, Autoverkehr einschränken und Wohlstand erhalten bei, die allesamt zwischen 25 und 35 Prozent rangierten. (zit)

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