Antisemitismus als Folge der Migration
Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD; Manfred Weber, stellvertretender CSU-Vorsitzender und Chef der EVP-Fraktion im EU-Parlament. JF-Montage: picture alliance, dpa, Hans Lucas | Martin Bertrand

Anti-israelische Demonstrationen
 

Antisemitismus-Vorwurf: AfD-Chef greift CSU an

BRÜSSEL. AfD-Sprecher Jörg Meuthen weist Antisemitismus-Vorwürfe der CSU gegen seine Partei scharf zurück. Der stellvertretende CSU-Vorsitzende, Manfred Weber, hat heute der AfD eine Mitverantwortung für antisemitischen Ausfälle im Zuge des eskalierenden Nahostkonflikts gegeben, wie der Deutschlandfunk meldet. „Radikale wie die AfD“ in Deutschland oder die Partei von Marine Le Pen in Frankreich hätten Grenzverschiebungen beim Antisemitismus befeuert, sagte der Vorsitzende der EVP-Fraktion und stellvertretende CSU-Chef der Funke Mediengruppe. Diese Parteien müsse man als Begründer solcher Exzesse auch benennen.

Antisemitismus als Folge der Massenmigration

Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT greift AfD-Chef Meuthen Webers Äußerungen an: „Während meine Partei fest und in aller gebotenen Klarheit an der Seite der Juden in Deutschland und Israels steht, vertritt Herr Weber jene Partei, die den derzeit sich Bahn brechenden aggressiven Antisemitismus durch ihre vollkommen unverantwortliche Politik der Öffnung der Grenzen 2015 im Zuge der Asylkrise für illegale Massenmigration überhaupt erst massiv ermöglicht hat.“

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Die Unterstellungen Webers, die AfD befeuere Antisemitismus, sei schäbig, so Meuthen, der wie Weber im EU-Parlament sitzt. Hätte er Rückgrat, gestünde Weber das Versagen seiner Partei ein und würde „die Bevölkerung um Verzeihung für diese Auswüchse der Merkel’schen Politik bitten, statt die Schuld für diese Zustände auch noch auf andere abzuwälzen zu versuchen“. (JF/hpr)

Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD; Manfred Weber, stellvertretender CSU-Vorsitzender und Chef der EVP-Fraktion im EU-Parlament. JF-Montage: picture alliance, dpa, Hans Lucas | Martin Bertrand
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