Linken-Kandidat Tom Radtke Fotos: Facebook-Screenshot / Twitter-Screenshot / JF-Montage
Hamburger Bürgerschaftswahl

Linken-Kandidat warnt vor „Klima-Holocaust“

HAMBURG. Der Linken-Kandidat für die Bürgerschaftswahl in Hamburg, Tom Radtke, hat vor einem „Klima-Holocaust“ gewarnt. Anläßlich des 75. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz schrieb Radtke auf Facebook, der Holocaust sei „eines (sic!) der größten Verbrechen im 2. Weltkrieg“ gewesen. Hinzu komme aber: „Die Nazis gehören auch zu den größten Klimasünder*innen, da ihr Vernichtungskrieg und ihre Panzer riesige Mengen an CO2 produziert haben. Viele Politiker sagen, daß sich das nicht wiederholen darf. Aber was tun sie gegen den Klima-Holocaust, der in diesem Moment Millionen Menschen und Tiere tötet?“

Man müsse „die Klimaerwärmung jetzt stoppen, damit sich ein Holocaust nicht wiederholt, warnte der 18 Jahre alte Schüler, der für die Linkspartei zur Wahl der Hamburgischen Bürgerschaft auf Listenplatz 20 sowie als Direktkandidat im Wahlkreis Alstertal – Walddörfer antritt.


Auf seinem Facebook-Profil präsentiert sich Radtke auch mit dem Logo der „Fridays for Future“-Bewegung. Diese ging jedoch umgehend auf Distanz zu dem Linken-Kandidat. „Diese Person ist kein aktives Mitglied von FFF Hamburg – und wird es auch nie wieder sein. Er vertritt weder unsere Werte noch unsere Positionen, sein Verhalten ist schockierend und nicht zu entschuldigen“, schrieb der Hamburger Ableger auf Twitter.

Radtke hingegen ist auf einem Video im Internet zu sehen, auf dem er während einer Kundgebung sagt, er sei „seit vielen Wochen“ bei „Fridays for Future“ dabei.

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Erst im November hatte der Mitgründer der radikalen Klimaschutz-Bewegung „Extinction Rebellion“, Roger Hallam, mit Äußerungen zum Holocaust für Empörung und Schlagzeilen gesorgt. Unter anderem bezeichnete er den Massenmord an den Juden als „ein weiterern Scheiß in der Menschheitsgeschichte“.

(krk)

Linken-Kandidat Tom Radtke Fotos: Facebook-Screenshot / Twitter-Screenshot / JF-Montage

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