Willy-Brandt-Haus
SPD-Würfel vor dem Willy-Brandt-Haus Foto: picture alliance/Revierfoto/Revierfoto/dpa
Willy-Brandt-Haus

Vierter Angriff auf Parteieinrichtungen binnen einer Woche

BERLIN. Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag das Willy-Brandt-Haus mit Pflastersteinen und Farbflaschen beworfen. Die Maskierten beschädigten dadurch Fassade und Fenster der SPD-Parteizentrale. Danach konnten sie unerkannt entkommen.

Dies ist in Berlin bereits der vierte Angriff auf Parteieinrichtungen in dieser Woche. Zuvor waren drei CDU-Büros attackiert worden. In der Nacht zum Mittwoch wurden die Scheiben des Bürgerbüros des Bundestagsabgeordneten Jan-Marko Luczak eingeschlagen. Luczak vermutete einen Zusammenhang mit seinen kritischen Äußerungen zum Mietendeckel.

Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt

In der Nacht zum Dienstag wurden die Scheiben am Büro des Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler eingeschlagen. Kurze Zeit davor hatte dort die Veranstaltung „Antisemitismus: wie steht es um jüdisches Leben in Deutschland“ stattgefunden.

Am Dienstag traf es das Büro des Abgeordneten Stephan Lenz. Lenz leitet den Untersuchungsausschuß zum Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheideplatz. In allen Fällen ermittelt der polizeiliche Staatsschutz. (hr)

SPD-Würfel vor dem Willy-Brandt-Haus Foto: picture alliance/Revierfoto/Revierfoto/dpa

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