Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will eine schnellere und bessere Materialbeschaffung für die Streitkräfte Foto: picture alliance/Bernd von Jutrczenka/dpa
Fehlendes Material

Bundeswehr soll nicht mehr „Gespött Deutschlands“ sein

KOBLENZ. Bundesverteidigungsminister Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will die Materialbeschaffung der Bundeswehr verbessern. In der Öffentlichkeit herrsche der Eindruck: „In der Bundeswehr fliegt nichts, fährt nichts, geht nichts zur See“, sagte sie laut Nachrichtenagentur AFP vor Mitarbeitern des Bundeswehr-Beschaffungsamtes. Sie sei es leid, „daß Sie alle jeden Tag zum Gegenstand des Gespötts Deutschlands werden“.

Es müsse erreicht werden, „daß wir schneller, einfacher und zielgenauer das Material an unsere Frauen und Männer bekommen“, betonte die Ministerin. Statt einer „Großreform“ schwebten ihr „viele kleine Schritte“ vor, die den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigen sollen.

In den vergangenen Jahren waren die Streitkräfte immer wieder wegen technischer Probleme mit Großgeräten und fehlender Ausrüstung in die Schlagzeilen geraten. Jüngst war bekannt geworden, daß die Soldaten seit Jahren auf neue Stiefel warten. (ag)

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will eine schnellere und bessere Materialbeschaffung für die Streitkräfte Foto: picture alliance/Bernd von Jutrczenka/dpa

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