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AfD, Abgeordnetenhaus, 17. Juni 1953

Pro Asyl und Co.: Asyl-Lobby fordert unbegrenzte Flüchtlingsaufnahme

Pro Asyl und Co.: Asyl-Lobby fordert unbegrenzte Flüchtlingsaufnahme

Pro Asyl und Co.: Asyl-Lobby fordert unbegrenzte Flüchtlingsaufnahme

Einwanderer
Einwanderer
Einwanderer aus Afrika auf einem Schiff vor der Küste Italiens (Archivbild) Foto: picture alliance/ROPI
Pro Asyl und Co.
 

Asyl-Lobby fordert unbegrenzte Flüchtlingsaufnahme

Mehrere Flüchtlingsorganisationen haben die unbegrenzte Aufnahme von Asylsuchenden in Europa gefordert. Man wolle „ein offenes Europa für Flüchtlinge ohne Obergrenze“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Dazu müsse die Seenotrettung im Mittelmeer ausgeweitet werden. Zudem brauche es „umfangreiche Programme zur Neuansiedlung von Flüchtlingen“.
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BERLIN. Mehrere Flüchtlingsorganisationen haben die unbegrenzte Aufnahme von Asylsuchenden in Europa gefordert. Nicht die Abwehr von Flüchtlingen stärke die europäische Integration, sondern ihre Aufnahme, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Pro Asyl, dem Paritätischen Gesamtverband, dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst und anderer Organisationen anläßlich des Weltflüchtlingstags am Dienstag.

Die Unterzeichner fordern ein Ende der europäischen „Abschottung“. Man wolle „ein offenes Europa für Flüchtlinge ohne Obergrenze, die Stärkung des individuellen Asylrechts und die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen“. Dabei müßten die nord- und mitteleuropäischen Industriestaaten zunächst die Hauptverantwortung tragen. „In einem System unterschiedlicher Geschwindigkeiten müssen vorrangig Mitgliedstaaten, die eine Einwanderungstradition entwickelt haben, Flüchtlinge aufnehmen und die Verantwortung für diese unter sich aufteilen.“

„Neuansiedlung von Flüchtlingen“

Zudem forderten die Flüchtlingshelfer, die Seenotrettung im Mittelmeer auszuweiten. Eine verantwortliche und den Menschenrechten verpflichtete Politik müsse Flüchtlinge in Seenot retten. „Nichtstaatliche Seenotrettungsorganisationen dürfen nicht diffamiert und kriminalisiert werden, sondern müssen unterstützt werden.“

Die EU solle zudem „Alternativen zur lebensgefährdenden Flucht“ schaffen, zum Beispiel durch „umfangreiche Programme zur Neuansiedlung von Flüchtlingen“ sowie durch humanitäre Visa und eine Ausweitung des Familiennachzugs. (krk)

Einwanderer aus Afrika auf einem Schiff vor der Küste Italiens (Archivbild) Foto: picture alliance/ROPI
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