Brandenburg

Straftaten in Asylunterkünften: AfD fordert hartes Durchgreifen

POTSDAM. Die Brandenburger AfD hat sich für eine schnelle Abschiebung von gewalttätigen Asylbewerbern ausgesprochen. „Viele Menschen, die zu uns kommen, sind keine friedlichen Akademiker. Manche sind gefährlich und sollten sofort abgeschoben werden“, sagte der innenpolitische Sprecher der Brandenburger Landtagsfraktion, Thomas Jung, der JUNGEN FREIHEIT.

Hintergrund ist die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der AfD, wonach es im vergangenen Jahr in Gemeinschaftsunterkünften 446 Körperverletzungsdelikte gegeben hatte. 142 mal ging es dabei um gefährliche und schwere Köperverletzung. Hinzu kommen 16 Sexualstraftaten, darunter drei Fälle von sexuellem Mißbrauchs von Kindern. Zudem registrierten die Behörden zwei Totschlagsdelikte.

„Wir brauchen einfach mehr Polizei“

„Wir brauchen einfach mehr Polizei und eine stringente Abschiebepraxis für Straftäter“, forderte Jung gegenüber der JF. Es sei „bittere Realität“, daß Polizisten immer mehr Asylunterkünfte bewachen müßten. „So ein gefährliches Asyl lehne ich ab Leidtragende sind oft Frauen und Kinder.“

Auch in Brandenburg kommt es in Gemeinschaftsunterkünften immer wieder zu Massenschlägereien. Zuletzt gerieten in Neuendorf Anfang Januar am See 20 bis 30 Syrer und Iraner aneinander. Drei Beteiligte wurden dabei verletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung ein. (ho)

Asylbewerber in Brandenburg (Archiv): Fast 500 schwere Straftaten Foto: dpa

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