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Wehretat: Bundeswehrverband fordert Munition statt Flachbildschirme

Wehretat: Bundeswehrverband fordert Munition statt Flachbildschirme

Wehretat: Bundeswehrverband fordert Munition statt Flachbildschirme

Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 zeigen ihre Ausrüstung
Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 zeigen ihre Ausrüstung
Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 zeigen ihre Ausrüstung Foto: picture alliance / dpa
Wehretat
 

Bundeswehrverband fordert Munition statt Flachbildschirme

Der Bundeswehrverband hat in einem Grundsatzpapier eine deutliche Aufstockung des Wehretats und mehr Personal gefordert. Das „Militärische“ müsse „wieder in den Mittelpunkt gerückt werden“, sagte Verbandschef André Wüstner. Das bedeute Munition und nicht Flachbildschirme in Unterkünften.
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BERLIN. Der Deutsche Bundeswehrverband hat eine deutliche Aufstockung des Wehretats und mehr Personal gefordert. „Noch in diesem Jahr muß das ‚Militärische‘ wieder in den Mittelpunkt gerückt werden“, sagte Verbandschef André Wüstner am Wochenende der Nachrichtenagentur dpa.

„Das Bundesministerium der Verteidigung muß den Schwerpunkt von den ’nice to haves‘ wie beispielsweise Flatscreens in Unterkünften auf die ‚must haves‘ verlegen: Munition, Waffensysteme, persönliche Ausrüstung, Ersatzteile“, betonte der 42 Jahre alte Offizier.

Verband will 45-Milliarden-Wehretat

In einem neuen Grundsatzpapier fordert die Gewerkschaft konkret eine Erhöhung des Wehretats von derzeit 34,3 Milliarden Euro auf 45 Milliarden im Jahr 2021. Wieviel Personal aufgestockt werden müsse, wird dagegen nicht angegeben. Der Bundeswehrverband moniert lediglich, die Truppe sei aufgrund immer neuer Aufgaben wie zuletzt der Asylkrise „überbucht“.

Die Bundesregierung plant bislang eine Erhöhung auf 39,2 Milliarden Euro bis 2020. (ls)

Soldaten des Panzergrenadierbataillons 371 zeigen ihre Ausrüstung Foto: picture alliance / dpa
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