Polizeieinsatz

Bremen: Asylbewerber randalieren und fordern mehr Geld

BREMEN. Gewalttätige Ausschreitungen von Asylbewerbern haben in Bremen in den vergangenen Tagen mehrfach die Polizei auf den Plan gerufen. In einer Unterkunft für minderjährige Asylsuchende randalierten am Montag rund 30 Personen und forderten mehr Geld und eine bessere Unterbringung. „Sie untermauerten ihren Protest mit Sachbeschädigungen und Drohgebärden gegenüber den Betreuern“, teilte die Polizei mit.

So seien unter anderem Dekorationen, Mobiliar, Feuerlöscher und Reinigungswerkzeuge zerstört worden. Vier Asylanten wurden nach Polizeiangaben vorübergehend festgenommen. Die Sicherheitskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. „Starke Einsatzkräfte konnten die Situation vor Ort befrieden.“

Am Dienstag kam es in einer anderen Asylunterkunft zu einer weiteren Auseinandersetzung. Mehrere Personen gerieten über die Nutzung eines Tischkickers in Streit und schlugen aufeinander ein. „Zwei der Beteiligten erlitten durch Schläge mittels Flaschen Kopfverletzungen“, berichtete die Polizei. Später sei es dort erneut zu Auseinandersetzungen gekommen. Die Beamten nahmen zwei Asylbewerber zur Beruhigung der Lage mit auf die Wache. (ho)

Polizeiwagen (Symbolbild): Mehrere Asylbewerber in Gewahrsam genommen Foto: dpa

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