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Sozialstaat
 

Überschuß der gesetzlichen Sozialversicherungen bricht ein

WIESBADEN. Der Finanzüberschuß der staatlichen Sozialversicherungen ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr erheblich zurückgegangen. Er betrug im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamts knapp 4,6 Milliarden Euro und brach damit um 11,3 Milliarden Euro ein. Insgesamt lag das Volumen der eingezahlten Gelder bei 538,2 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg von 0,3 Prozent im Vergleich zu 2012. Zugleich stiegen die Ausgaben jedoch um 2,5 Prozent auf 533,6 Milliarden Euro.

Die Einnahmen der staatlichen Rentenversicherung erhöhten sich 2013 um 0,4 Prozent auf 260,1 Milliarden Euro. Der Überschuß ging damit von 4,8 auf zwei Milliarden Euro zurück. Eine ähnliche Entwicklung zeichnete sich auch bei den gesetzlichen Krankenversicherungen ab. Sie verzeichneten einen Gewinneinbruch von 8,6 auf 1,6 Milliarden Euro.

Bei der Bundesagentur registrierte das Bundesamt einen Rückgang der Zahlungen um 12,6 Prozent auf 33,3 Milliarden Euro. Der Überschuß schrumpfte auf 0,1 Milliarden Euro. 2012 lag er noch bei 2,6 Milliarden Euro. Die Sozialversicherung umfaßt die gesetzliche Krankenversicherung, die gesetzliche Unfallversicherung, die allgemeine Rentenversicherung, die soziale Pflegeversicherung sowie die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit. (jdf)

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