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Starbatty: Euro-kritische Kräfte sollen zusammenarbeiten

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Joachim Starbatty bei der Vorstellung seines neuen Buchs „Tatort Euro“ Foto: JF

BERLIN. Der Wirtschafswissenschaftler und Euro-Kritiker Joachim Starbatty hat sich für ein Zusammengehen von Freien Wählern und der „Alternative für Deutschland“ (AfD) ausgesprochen. Wenn die „Alternative für Deutschland“ noch etwas bewegen wolle, müsse sie im Herbst zur Bundestagswahl antreten, sagte Starbatty im Gespräch mit der JUNGEN FREIHEIT.

„Gerade deshalb appelliere ich, sich mit den Freien Wählern zusammenzutun, die ja schon eine gewisse Infrastruktur haben. Ich glaube, beide zusammen haben eine reelle Chance, in den Bundestag einzuziehen – wenn alles klappt und keine Fehler gemacht werden. Ansosnten freuen sich die etablierten Parteien gemäß der Devise: ‘Divide et impera’, ‚spalte und herrsche’.“

Starbatty, der 1994 den Euro-kritischen „Bund freie Bürger“ mitgründete und vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Einführung der Gemeinschaftswährung sowie die Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung klagte, ist Mitglied des Gründungsvereins der „Alternative für Deutschland“.

Freie Wähler signalisieren Interesse

Ein erstes Signal für eine mögliche Zusammenarbeit der beiden euro-kritischen Parteien kam auch vom Spitzenkandidat der Freien Wähler für die Bundestagswahl, Stephan Wehrhan. AfD-Chef Bernd Lucke habe bei seinem Auftritt in der ARD-Sendung „Anne Will“ erfahren müssen, daß Euro-Kritiker nicht erwünscht seien, schrieb Werhahn auf Facebook.

„Seitens der Blockparteien soll kein Austausch und Umdenken stattfinden. Alternativen interessieren nicht. Der Wille des Volkes interessiert nicht. Die Eurokritischen Kräfte müssen sich vereinen! Durch Bündelung schaffen wir den Einzug in den Bundestag!“ (krk)

> JF-Buchtipp: Joachim Starbatty: „Tatort Euro“

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