Markus Krall Freiheit oder Untergang

Islamisierung
 

Moslems fordern zwei islamische Feiertage

KÖLN. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat zwei gesetzliche Feiertage für Moslems gefordert. Das würde „die Toleranz in unserer Gesellschaft“ zum Ausdruck bringen, begründete der Vorsitzende Aiman Mazyek den Vorschlag gegenüber der WAZ-Mediengruppe. Für Moslems in Deutschland werde damit „ein wichtiges integrationspolitisches Zeichen“ gesetzt.

Jeweils ein Feiertag während des Ramadans und des Opferfestes hält Mazyek für angemessen. Ihm gehe es dabei nicht um arbeitsfreie Tage für alle Bürger, betonte er gegenüber der Zeitung. Das habe den Vorteil, daß beispielsweise islamische Polizisten im Gegenzug zu Ostern den Dienst ihrer nichtislamischen Kollegen übernehmen könnten.

Bosbach sieht „weit und breit“ keine Notwendigkeit

Beistand bekommt der Islamfunktionär von der Robert-Bosch-Stiftung. Das geltende Recht wirke sich „zunehmend als Ungleichbehandlung von Religionen“ aus, kritisierten die Autoren der Studie über die „Zukunft der Arbeitswelt“. Urlaubsansprüche auf zwei jüdische oder islamische Feiertage könnten unter anderem gesetzlich vereinbart werden.

Für überflüssig hält dagegen der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach den Vorschlag. Für einen eigenen islamischen Feiertag sehe er „weit und breit“ keine Notwendigkeit, sagte er der WAZ. Deutschland habe „keine islamische Tradition“, dagegen seien die religiösen Feiertage aus der christlich-abendländischen Kultur heraus erwachsen.

Das viertätige Opferfest stellt das Ende der islamischen Wahlfahrt, der Haddsch, dar. Traditionellerweise wird dabei vom Familienvater ein Schaf als Opfertier geschächtet. (FA)

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