Markus Krall Freiheit oder Untergang
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Sanktionen
 

Merkel fordert härteres Vorgehen gegen Iran

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad steht im Verdacht, an Atomwaffen zu bauen Foto: Wikipedia/José Cruz mit CC-Lizenz https://bit.ly/xcMiwj

PASSAU. Im Atomstreit mit dem Iran hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Europäische Union zu einem schärferen Vorgehen aufgerufen. „Alles, was wir aus dem Iran hören, läßt unsere Besorgnis wachsen“, sagte Merkel der Passauer Neuen Presse. „Das kann für die Europäische Union nur eines bedeuten: Wir müssen noch größeren politischen Druck aufbauen.“

Anlaß für Merkels Forderung ist das Atomprogramm des Iran. Während die islamische Republik beteuert, dieses diene lediglich der zivilen Nutzung der Kernenergie, verdächtigt der Westen den Iran, zu versuchen, in den Besitz von Nuklearwaffen zu gelangen.

Merkel: Deutschland steht fest an der Seite Israels

Merkel betonte, Deutschland stehe in der Frage fest an der Seite Israels. Allerdings bedrohe das Atomprogram des Iran nicht nur Israel, sondern die ganze freie Welt. „Deshalb haben wir neue Sanktionen vereinbart, an denen China und Rußland jedoch nicht teilnehmen wollen“, kritisierte die Kanzlerin.

Die EU hatte Ende Januar ein Öl-Embargo gegen den Iran beschlossen, um diesen zu einem Einlenken im Atomstreit zu bewegen. Zudem einigten sich die 27 EU-Mitgliedsstaaten, die Konten der Iranischen Zentralbank in Europa einzufrieren. (krk)

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