Brandstiftung

Wieder brennende Autos in Berlin

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Brennende Autos: Die Serie von Brandstiftungen reißt in Berlin nicht ab Foto: Pixelio/Jens Bredehorn

BERLIN. In der Nacht zum Donnerstag brannten in Berlin neun Autos. Alleine in der Zehlendorfer Bolchenerstraße standen fünf Autos in Flammen. Wenig später brannte es auch im Nachbarbezirk Steglitz. Die Polizei geht in allen Fällen von Brandstiftung aus. Ein politischer Hintergrund werde derzeit überprüft, gab die Polizei bekannt.

Seit Jahren hält eine Serie von Brandstiftungen die Berliner Polizei in Atem. Fahndungserfolge gibt es wenige. Mit Detlef M. stand einer der wenigen Brandstifter vor Gericht, der der Polizei ins Netz gegangen ist. Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den 43jährigen am Mittwoch zu lediglich einem Jahr und 10 Monaten Haft auf Bewährung und 300 Sozialstunden.

Anleitungen zum Bau von Brandsätzen

Richter André Muhmood begründete das milde Urteil damit, daß Detlef M. nur aus einer Spontantat heraus versuchte, am 16. Mai einen BMW anzuzünden. Die von einem Ehepaar gerufene Polizei konnte den Brand rechtzeitig löschen und den Täter verhaften. Laut dem Tagesspiegel fand die Polizei in der Wohnung des Kriminellen Anleitungen zum Bau von Brandsätzen. Sicherheitsexperten warnten bereits vor einer „Renaissance der RAF“. (FA)

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