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Abkommen
 

Israel und Unesco fördern Holocaust-Bildung

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Schulkinder in Kenia: Die Unesco will weltweit die Bildung über den Holocaust fördern Foto: Unesco/D. Willetts

BERLIN. Israel und die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) wollen sich künftig für eine weltweite Stärkung des Holocaust-Unterrichts einsetzen. Ein entsprechendes Abkommen sei am Montag von der Unesco-Generaldirektorin Irina Bokowa und Israels ständigem Vertreter bei der Weltbildungsorganisation, Nimrod Barkan, in Paris unterzeichnet worden, teilte die israelische Regierung mit.

Vorgesehen ist die Einrichtung eines Unesco-Zentrums, das sich der weltweiten Bildungsarbeit über die Verbrechen des Nationalsozialismus widmet und sich gegen die Leugnung des Holocaust einsetzt.

Laut dem israelischen Außenministerium geht die Gründung des Zentrums auf eine von der Vollversammlung der Vereinten Nationen und der Unesco beschlossenen Resolution zurück. (krk)

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