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Gewalt
 

Kurdische Demonstranten randalieren in Stuttgart

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Die Polizei mußte sich mit Schlagstöcken gegen die Demonstranten wehren Foto: Pixelio/tommyS

STUTTGART. In der Stuttgarter Innenstadt ist es bei einer Demonstration von Kurden gegen das Verbot der kurdischen Partei DTP am vergangenen Samstag zu Ausschreitungen gekommen.

Die Polizei spricht von einem „nicht geplanten und zeitweise unfriedlichen Verlauf“. Bereits zu Beginn des Aufzugs der etwa 500 Teilnehmer habe eine „aggressive Grundstimmung“ geherrscht.

Vor allem jüngere Demonstrationsteilnehmer hätten Steine, Böller sowie auch Stahlkugeln auf die Einsatzkräfte geworfen oder „von einer Schleuder aus geschossen“, vermerkt der Polizeibericht. Eine Polizistin erlitt ein Knalltrauma, ein weiterer Beamter wurde durch einen auf ihn geworfenen Stein leicht verletzt.

Schaufensterscheiben eingeworfen

Demnach bedrängte eine größere Gruppe gewaltbereiter Demonstranten die Beamten so stark, daß diese mit dem Einsatzstock vorgehen mußten, um Herr der Lage zu bleiben.

Nach der Demonstration beschädigten abziehende Teilnehmer mehrere parkende Fahrzeuge, darunter auch fünf Streifenwagen. Außerdem seien insgesamt 14 Schaufensterscheiben an Geschäften eingeworfen worden.

Im Einsatz waren etwa 250 Polizeibeamte, darunter auch berittene Einsatzkräfte. Eine Demonstrationsteilnehmerin erlitt Prellungen durch ein Polizeipferd. Bei mehr als 50 Personen wurde die Identität festgestellt, die meisten kamen anschließend wieder auf freien Fuß.

Elf Männer müssen mit Anzeigen wegen sogenannter Propagandadelikte, Beleidigung sowie gefährlicher Körperverletzung rechnen, meldete das Polizeipräsidium. (vo)

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