„Freie Union“ in sechs Bundesländern vertreten

MÜNCHEN. Die in der vergangenen Woche ins Leben gerufene Partei „Freie Union“ (FU) hat nach eigenen Angaben mittlerweile sechs Landesverbände gegründet und bereits Bundestagslisten aufgestellt. In Bayern beginnt am Dienstag die neue Politformation um die ehemalige CSU- und ehemalige Freie-Wähler-Politikerin Gabriele Pauli mit der Sammlung von Unterstützungsunterschriften, die für den Antritt zur Bundestagswahl benötigt werden.

Die Parteivorsitzende äußerte sich euphorisch angesichts dieser Entwicklung: „700 Neumitglieder in fünf Tagen beweisen, daß sich die Menschen nach wirklicher politischer Erneuerung sehnen“, so Pauli in einer Pressemitteilung am Montag. Die FU ist demnach außer in Bayern auch in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Bremen mit einem Landesverband vertreten.

„Unterstützung von allen Seiten“

Besonders erfreulich findet Pauli, die nach ihrem Bruch mit den Freien Wählern als fraktionslose Abgeordnete dem bayerischen Landtag angehört, die „positive Zustimmung“ zum Programm der neuen Partei: „Viele Bürger möchten eine Totalrevision in unserem Staat. Vieles paßt so nicht mehr zu dem, was die Menschen wirklich wollen.“

Ob die Menschen Paulis FU wollen, zeigt sich, wenn die Neu-Partei bundesweit etwa 20.000 Unterstützerunterschriften gesammelt haben muß. Parteichefin Pauli ist optimistisch, daß diese Hürde auf dem Weg zur Bundestagswahl genommen wird: die „Freie Union“ erhalte „Unterstützung von allen Seiten“. (vo)

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