Joachim Kuhs

 

Deutschlandpakt: Pro NRW erteilt NPD Absage

Beisicht
Pro-NRW-Chef Markus Beisicht: Kein Interesse an einer Kooperation mit der NPD Foto: Pro Köln

KÖLN. Die Bürgerbewegung Pro Köln hat eine Beteiligung am sogenannten „Deutschlandpakt“ zwischen NPD und DVU strikt abgelehnt. Entsprechende Pläne von Andreas Molau, der sich um das Amt des NPD-Vorsitzenden bewirbt, bezeichnete die Wählervereinigung als „irrationale Wunschvorstellung“.

Molau hatte in der JUNGEN FREIHEIT angekündigt, den Deutschlandpakt, der zum Ziel hat, sich bei Wahlen nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen, auch auf die Pro-Bewegung ausweiten zu wollen.

„Molau soll im politischen Narrensaum untergehen“

Pro-NRW-Chef Markus Beisicht empfahl Molau, sich auf seine Rolle als „Insolvenzverwalter der völlig abgewirtschafteten und von diversen staatlichen Geheimdiensten infiltrierten NPD“ zu konzentrieren. Seitens Pro NRW werde es keine Zusammenarbeit mit Extremisten irgendeiner Couleur geben.

Die nordrhein-westfälische NPD beispielsweise habe sich zu einem „antisemitischen Sammelbecken von Neonazis“ und „autonomen Nationalisten“ entwickelt, so Beisicht. Pro NRW sei nur in einem Punkt radikal, „nämlich in der Abwehr des Extremismus von Rechts und Links“.

Man selbst verstehe sich bewußt als Gegenentwurf zu den „abgewirtschafteten und klischierten alten Rechtsaußengruppierungen“. Molau möge im „politischen Narrensaum“ untergehen, so Beisicht. Für seriöse Patrioten verbiete sich jedwede Zusammenarbeit mit diesem Spektrum.

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