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U-Bahn-Schläger vor Gericht belastet

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Die U-Bahnstation „Arabellapark“, an der Bruno N. fast zu Tode geprügelt wurde. Foto: Münchner U-Bahn.

MÜNCHEN. Während des Prozesses gegen die beiden so genannten U-Bahn-Schläger von München sind die Angeklagten schwer belastet worden. So sollen der 21 Jahre alte Türke Serkan A. und der 18jährige Grieche Spyridon L. bereits vor ihrer brutalen Tat gegen den 76 Jahre alten Rentner Bruno N. einen Zivildienstleistenden attackiert haben.

„Willst du hören wie ich einen Deutschen umbringe?“, soll Serkan A. demnach zu dem jungen Mann gesagt und ihm anschließend einen Tritt gegen die Brust verpaßt haben.

Bei seiner Aussage vor dem Landgericht München belastete der Zivildienstleistende die beiden Täter noch in einem weiteren Punkt. So hätte er nicht den Eindruck gehabt, daß die Beschuldigten stark angetrunken gewesen seien.

Täter wußten von Digitalkamera

Eine Wende nahm der Prozeß am Mittwoch auch bezüglich des Fehlens einer Digitalkamera des Opfers Bruno N. Der Rentner war sich sicher, daß die Täter das Gerät entwendet hatten. Die Beschuldigten hatten dies bestritten.

Muhammad H., ein Bekannter von Serkan A., sagte jetzt jedoch aus, daß er von dem 21jährigen am Tag nach der Tat angerufen worden sei. In dem Gespräch habe A. erzählt, daß er im Rucksack von Bruno N. eine Kamera gefunden habe.

Opfer Bruno N. hatte bereits am Dienstag ausgesagt. Als sich die Angeklagten bei ihm entschuldigten, hatte er von ihnen die Rückgabe seiner Kamera und seines Notizbuches gefordert. Im Notizbuch waren unter anderem zwei Bankkontonummern des Opfers vermerkt. Bereits heute könnte es zu den Plädoyers der Anwälte kommen. Ein Urteil wird es  aber wahrscheinlich noch nicht geben.

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