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Ex-Generalinspekteur hält Eisernes Kreuz für unbelastet

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Ex-Generalinspekteur Harald Kujat: „Wir sollten stolz sein“. Foto: Nato

BERLIN. Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hat sich in der Debatte um die Einführung einer Tapferkeitsauszeichnung für deutsche Soldaten für das Eiserne Kreuz ausgesprochen.

„Das Eiserne Kreuz halte ich für völlig unbelastet“, sagte er gegenüber Spiegel-Online. Der Orden habe einen besonderen geschichtlichen Wert. „Er geht auf die deutschen Befreiungskriege zurück. Und auf die sollten wir stolz sein.“

Natürlich gebe es Symbole, die ausschließlich im Dritten Reich benutzt wurden und die ausschließlich das Dritte Reich symbolisierten. Diese seien zu Recht verboten, sagte Kujat, der auch Vorsitzender des Militärausschusses der Nato war. „Wir würden uns aber überhaupt keinen Gefallen damit tun, alles zu verteufeln, was irgendwann auch einmal von den Nazis verwendet – man könnte auch sagen mißbraucht – wurde. Wo soll man da anfangen und wo aufhören?“

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hatte gestern den Vorschlag des Vorsitzenden des Reservistenverbandes, Reinhard Beck, abgelehnt, das Eiserne Kreuz als Tapferkeitsauszeichnung wieder einzuführen. Zwar sei eine solche Auszeichnung geplant, es werde aber keine Neuauflage des Eisernen Kreuzes geben. Bundespräsident Horst Köhler habe der Stiftung eines neuen Ordens bereits grundsätzlich zugestimmt.

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