Einbürgerungstests: Fast alle bestehen die Prüfung

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Einbürgerungsurkunde: Die Tests, um an das beegehrte Dokument zu kommen, scheinen keine große Hürde zu sein Foto: JF

NÜRNBERG. Fast 9.000 Ausländer haben in den ersten beiden Monaten an den zum 1. September eingeführten Einbürgerungstests teilgenommen. Rund 98 Prozent von ihnen bestanden die Prüfung.

Für November und Dezember werde mit bis zu 16.000 weiteren Teilnehmern gerechnet. Das gab gestern das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bekannt.

„Unsere Zuwanderer kennen sich offenbar gut aus“

Die meisten Kandidaten kamen aus dem Irak, der Türkei, dem Iran und der Ukraine. Um den Test zu bestehen, müssen 17 der 33 Fragen aus Politik, Gesellschaft und Geschichte richtig beantwortet werden. Für den Test haben die Bewerber 60 Minuten Zeit. Bei Nichtbestehen kann er beliebig oft wiederholt werden.

Die Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbands, Rita Süssmuth (CDU), zeigte sich über das Ergebnis erfreut. „Unsere Zuwanderer kennen sich offenbar in unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung gut aus“, sagte die frühere Bundestagspräsidentin. Die Volkshochschulen bieten die Tests im Auftrag des Bundesamts für Migration an.

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