Berlin und Bremen setzen sich für Doppelpaß ein

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Deutscher Paß: Weltweit begehrtes Dokument Foto: Bundesinnenministerium

BERLIN. Die Bundesländer Berlin und Bremen haben für morgen eine Gesetzesinitiative zur doppelten Staatsbürgerschaft angekündigt. Gemeinsam wollen sie die bisherige, sogenannte Optionspflicht abschaffen, der zufolge sich die Kinder von Einwanderern bis zur Volljährigkeit zwischen der deutschen und der Staatsbürgerschaft ihrer Eltern entscheiden müssen.

Begründet wird der Vorschlag mit familiären Problemen, die diese Entscheidung für die Nachkommen bedeuten könne. Zudem solle Deutschland mit Blick um die Bemühungen um eine bessere Integration ein Interesse daran haben, daß die jungen Menschen Deutsche bleiben, erklärte die Bundes- und EU-Bevollmächtigte des Landes Berlin, Monika Helbig (SPD).

Der Berliner Innensenator Erhart Körting (SPD) hatte bereits eine entsprechende Initiative SPD-geführter Länder angekündigt.

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