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Neue Juso-Vorsitzende Drohsel arbeitet mit Linksextremisten zusammen

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BERLIN. Mit der Wahl der bisherigen Berliner Landesvorsitzenden der Jungsozialisten (Jusos) Franziska Drohsel zur neuen Bundesvorsitzenden rückt die SPD-Jugendorganisation weiter stark nach links. Die 27jährige Drohsel erhielt am Samstag auf dem Bundeskongreß in Wolfsburg ohne Gegenkandidaten 76 Prozent der Stimmen.

Drohsel, die seit 1995 den Jusos angehört, steht für den äußerst linken Rand der SPD. So ist sie beispielsweise Mitglied in der „Roten Hilfe“, einer vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuften Organisation, die nach eigenen Angaben „politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum unterstützt“. Dabei kümmert sie sich vor allem um die juristische und finanzielle Unterstützung von Straftätern aus dem linken, zumeist linksextremen Spektrum.

Der aktuelle Bundesverfassungsschutzbericht sieht in der 1975 gegründeten Gruppierung eine „von Linksextremisten unterschiedlicher ideologisch-politischer Ausrichtung getragene“ Organisation. Zudem ruft die „Rote Hilfe“ zur Solidarität mit inhaftierten Linksextremisten aus dem In- und Ausland auf, darunter auch für die sich noch in Haft befindenden Angehörigen der RAF.

Dies sind allerdings nicht die einzigen Verbindungen von Drohsel ins linksextreme Spektrum. Die Juso-Bundesvorsitzende verfügt über beste Kontakte zur DKP-nahen Vereinigung der „Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA). Nach Ansicht des aktuellen Landesverfassungsschutzberichtes Baden-Württemberg vertritt die VVN-BdA „orthodox-kommunistische Positionen“, und zu ihrer Zielgruppe gehörten „unverändert auch Linksextremisten“. Zudem arbeite die Vereinigung eng mit „gewaltbereiten Autonomen“ zusammen.

Podiumsdiskussion mit dem Bundesvorsitzenden des VVN-BdA

Dies hinderte Drohsel jedoch nicht daran, im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Bundesvorsitzenden des VVN-BdA, Heinrich Fink, auf einer Podiumsdiskussion aufzutreten. Die Veranstaltung fand im Zusammenhang mit der unter anderem von der VVN-BdA und der linksextremen Antifa-Zeitschrift Der Rechte Rand erstellten Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ statt.

Zudem schrieb Drohsel auch einen Beitrag in der von der VVN-BdA herausgegebenen Zeitschrift antifa Magazin für antifaschistische Politik und Kultur. In diesem warnte sie vor dem in Deutschland angeblich wachsenden neuen Nationalismus, der sich in der zunehmenden Etablierung der Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold äußere.

In der SPD selbst sieht man den Umgang mit der VVN-BdA eher kritisch. 1948 verabschiedete der SPD-Vorstand auf Initiative des damaligen Parteivorsitzenden Kurt Schumacher einen Unvereinbarkeitsbeschluß zwischen der SPD-Mitgliedschaft und einer Mitgliedschaft in der VVN, der, 1981 erneuert, bis heute Gültigkeit hat.

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