WASHINGTON/TEHERAN. Das Mullah-Regime im Iran hat nach zwei Verhandlungsrunden mit den USA in den Atomgesprächen Bewegung signalisiert und neue Kompromißangebote in Aussicht gestellt – allerdings nur unter klaren Bedingungen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Beamten berichtet, zeigt sich Teheran grundsätzlich bereit, Zugeständnisse zu machen.
Voraussetzung sei jedoch die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen sowie die ausdrückliche Anerkennung des iranischen Rechts auf Urananreicherung. Im Gegenzug stelle die Islamische Republik wirtschaftliche Anreize in Aussicht. So könnten US-Unternehmen als Auftragnehmer in die iranische Öl- und Gasindustrie eingebunden werden. Zudem erwäge Teheran, die Hälfte seines hochangereicherten Urans ins Ausland zu exportieren und den Rest zu verdünnen. Auch eine Beteiligung an einem regionalen Anreicherungskonsortium sei denkbar.
Der Druck steigt im Iran 🇮🇷⏳
Dies entspricht 40–50 % der weltweit einsetzbaren US-Luftstreitkräfte. Man stelle sich eine Luftstreitmacht in der Größenordnung der Irakkriege von 1991 und 2003 vor. Und sie wächst weiter. Noch nie zuvor haben die USA so viele Streitkräfte gegen… pic.twitter.com/FW9gCNxOus— Techaktien (@Techaktien1) February 22, 2026
USA bauen militärische Drohkulisse gegen den Iran auf
Washington fordert einen vollständigen Verzicht auf weitere Urananreicherung sowie die Aufgabe der Bestände an hochangereichertem Uran. Nach Schätzungen internationaler Kontrolleure verfügt der Iran über mehr als 440 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von bis zu 60 Prozent – nur ein technischer Schritt von waffenfähigem Material entfernt. Zudem drängen die USA auf Beschränkungen des iranischen Raketenprogramms.
US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, er erwäge im Falle eines Scheiterns der Gespräche auch einen Militärschlag. Die militärische Präsenz der USA in der Golfregion wurde in den vergangenen Wochen deutlich verstärkt. (rr)






