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Nach RT-Verbot: Rußland verbietet Deutsche Welle

Nach RT-Verbot: Rußland verbietet Deutsche Welle

Nach RT-Verbot: Rußland verbietet Deutsche Welle

Rußlands Außenministerium kündigt an, den Sender Deutsche Welle zu schließen (Symbolbild) Foto: picture alliance / photothek | Thomas Trutschel/photothek
Rußlands Außenministerium kündigt an, den Sender Deutsche Welle zu schließen (Symbolbild) Foto: picture alliance / photothek | Thomas Trutschel/photothek
Rußlands Außenministerium kündigt an, den Sender Deutsche Welle zu schließen (Symbolbild) Foto: picture alliance / photothek | Thomas Trutschel/photothek
Nach RT-Verbot
 

Rußland verbietet Deutsche Welle

MOSKAU. Das russische Außenministerium hat die Schließung des deutschen Auslandssenders Deutsche Welle (DW) in Rußland angekündigt. Alle DW-Mitarbeiter würden ihre Akkreditierung verlieren, teilte die Regierungsbehörde am Donnerstag laut der russischen Zeitung Novaya Gaseta mit.

Des Weiteren solle das Korrespondenten-Büro des deutschen Mediums in Moskau geschlossen werden. Der Schritt sei eine Antwort Rußlands auf das Ausstrahlungsverbot, mit dem der russische Fernsehsender Russia Today am Mittwoch in Deutschland belegt wurde. Die russische Regierung prüfe nun, die Deutsche Welle als „ausländischen Agenten“ einzustufen.

Verbot ist Vergeltung für RT-Sendestopp

Außerdem werde man damit beginnen, „eine Liste von Vertretern staatlicher und öffentlicher Strukturen in Deutschland zu erstellen, die an der Sendeverbot für RT DE beteiligt waren oder anderweitig Druck auf den russischen Medienbetreiber ausgeübt haben.“ Diesen Personen könnten mit einem Einreiseverbot belegt werden.

Zuvor hatte die deutsche Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) die Ausstrahlung des Fernsehprogramms von RT verboten. Das Gremium bergründete den Schritt mit einer fehlenden Sendelizenz. Russia Today reagierte empört auf die Anordnung und sprach von einer politischen Entscheidung. (fw)

Rußlands Außenministerium kündigt an, den Sender Deutsche Welle zu schließen (Symbolbild) Foto: picture alliance / photothek | Thomas Trutschel/photothek
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