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Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew wollen wieder verhandeln – Kämpfe gehen weiter

Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew wollen wieder verhandeln – Kämpfe gehen weiter

Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew wollen wieder verhandeln – Kämpfe gehen weiter

Ein Freiwilliger, der im Krieg gegen Rußland für die Ukraine kämpfen will, am Grenzübergang Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Markus Schreiber
Ein Freiwilliger, der im Krieg gegen Rußland für die Ukraine kämpfen will, am Grenzübergang Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Markus Schreiber
Ein Freiwilliger, der im Krieg gegen Rußland für die Ukraine kämpfen will, am Grenzübergang Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Markus Schreiber
Ukraine-Krieg
 

Moskau und Kiew wollen wieder verhandeln – Kämpfe gehen weiter

KIEW. Während um die Großstädte in der Ukraine weiterhin gekämpft wird, haben sich die ukrainische und russische Regierung auf neue Verhandlungen geeinigt. So sollen Delegationen der beiden Kriegsparteien noch am Mittwoch abend zu einem zweiten Treffen zusammenkommen, berichtete die Nachrichtenagentur Unian.

Allein bei russischen Angriffen auf die Stadt Charkiw sollen laut ukrainischen Angaben bislang rund 2.000 Zivilisten getötet worden sein. Zugleich meldete Moskau die Eroberung der Großstadt Cherson im Süden der Ukraine.

Die Waffenlieferungen der Bundesregierung kamen laut der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch in der Ukraine an. Mit den 1.000 Panzerabwehrwaffen und 500 Boden-Luft-Raketen will Deutschland die Regierung in Kiew unterstützen. Zuvor hatte sich die Ampelkoalition unter Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gegen diese Maßnahme gestellt. Zugleich betonte Scholz während einer Pressekonferenz bei seinem Staatsbesuch in Israel, Deutschland werde selbst nicht militärisch in den Krieg in Osteuropa eingreifen.

Freiwillige wollen für Ukraine kämpfen

Rußlands Außenminister Sergej Lawrow warnte unterdessen den Westen vor einer Einmischung in den Krieg. Ein daraus resultierender Dritter Weltkrieg würde zum Einsatz von Atomwaffen führen, sagte der Diplomat dem arabischen Sender Al-Dschasira. In den vergangenen Tagen hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Atomstreitkräfte seines Landes in Alarmbereitschaft versetzt.

Mit Blick auf die Unterstützung der Nato für die Ukraine äußerte Rußlands Vize-Außenminister Alexander Gruschko gegenüber dem Staatssender Rossija-24: „Wir sind natürlich beunruhigt über das Waffenlieferungsprogramm, das ist in dieser Situation sehr gefährlich.“ Es gebe keine Garantien, daß es nicht zu Zwischenfällen komme.

Nach bislang unbestätigten Angaben, sollen sich zudem bereits rund 1.000 Ausländer freiwillig gemeldet haben, um für die Ukraine gegen Rußland zu kämpfen. Das verkündete der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba vor Journalisten. „Aus 16 Ländern weltweit sind bereits Freiwillige in die Ukraine gekommen, die bereit sind, Rücken an Rücken mit dem ukrainischen Volk gegen die Aggressoren zu kämpfen.“ (ag)

Ein Freiwilliger, der im Krieg gegen Rußland für die Ukraine kämpfen will, am Grenzübergang Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Markus Schreiber
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