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Was weiß Biden?: FBI-Razzia bei Donald Trump: Proteste und Empörung

Was weiß Biden?: FBI-Razzia bei Donald Trump: Proteste und Empörung

Was weiß Biden?: FBI-Razzia bei Donald Trump: Proteste und Empörung

Schwerbewaffnete Polizisten vor Donald Trumps Anwesen in Mar-a-Lago, Florida. Schnell protestierten Menschen gegen die Razzia beim Ex-US-Präsidenten.
Schwerbewaffnete Polizisten vor Donald Trumps Anwesen in Mar-a-Lago, Florida. Schnell protestierten Menschen gegen die Razzia beim Ex-US-Präsidenten.
Schwerbewaffnete Polizisten vor Donald Trumps Anwesen in Florida. Schnell protestierten Menschen gegen die Razzia beim Ex-US-Präsidenten. Fotos: picture alliance / AP | Terry Renna & Andres Leiva
Was weiß Biden?
 

FBI-Razzia bei Donald Trump: Proteste und Empörung

MAR-A-LAGO. Das FBI ist Montag Abend (Ortszeit) in das Anwesen von Ex-Präsident Donald Trump in Florida eingedrungen, hat es durchsucht und einen Tresor aufgebrochen. Die Republikaner, auch der Gouverneur des Bundesstaates, Ron DeSantis, kritisierten die Razzia scharf. Die genauen Hintergründe der Polizeiaktion sind bisher unklar. Aussagen von Politikern der Demokraten lassen darauf schließen, daß es um Akten gehen könnte, die Trump aus dem Weißen Haus mitgenommen haben soll.

Nach der aufsehenerregenden Durchsuchung, die sofortige Proteste von Trump-Anhängern vor dem Domizil in Mar-a-Lago zur Folge hatte, twitterte DeSantis: „Der Angriff auf MAL ist eine weitere Eskalation beim Einsatz von Bundesbehörden als Waffe gegen politische Gegner des Regimes, während Leute wie Hunter Biden mit Samthandschuhen angefaßt werden. Wird das System jetzt 87.000 Steuerfahnder gegen seine Gegner einsetzen? Bananenrepublik.“

Die Demokraten werfen Trump dagegen einen „falschen Umgang mit Verschlußsachen“ vor. Weder das FBI noch das Justizministerium erklärten, warum es zu der Razzia gekommen ist. Trump befindet sich derzeit nicht in Florida. Rechtsexperten sagten, es sei schwer vorstellbar, daß Präsident Joe Biden und sein Justizminister Merrick Garland vorher nichts von der Durchsuchung gewußt hätten.

Eric Trump: „Die Razzia geht vom Weißen Haus aus“

Eric Trump, der Sohn des Ex-Präsidenten, wurde deutlicher: „Die Razzia geht vom Weißen Haus aus“, sagte er dem Fernsehsender Fox News. Seit der Ankündigung seiner Präsidentschaftskandidatur vor sechs Jahren werde sein Vater „verfolgt“, sagte der 38jährige. Auch bei der aktuellen Polizeiaktion unterstellte er politische Motive. Die Staatsanwälte täten alles, um „Donald Trump zu kriegen, und sie sammeln Geld dafür. Sie verschicken Spenden-E-Mails darüber, sie prahlen vor der Kamera damit. Sie haben es auf ihn abgesehen.“ Permanent werde sein Vater vorgeladen, beklagte Eric Trump.

Der aufgebrochne Safe in Trumps Villa sei leer gewesen, sagte sein Sohn. Wie DeSantis sagte auch Eric Trump, das FBI solle sich besser mit den Verfehlungen des Präsidenten-Sohnes Hunter Biden befassen. Der sieht sich seit Jahren schweren Korruptionsvorwürfen und Kritik an dubiosen Geschäften in der Ukraine ausgesetzt. Für Treffen von Unternehmern mit seinem Vater soll er darüber hinaus Millionen Dollar verlangt haben. (fh)

Schwerbewaffnete Polizisten vor Donald Trumps Anwesen in Florida. Schnell protestierten Menschen gegen die Razzia beim Ex-US-Präsidenten. Fotos: picture alliance / AP | Terry Renna & Andres Leiva
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