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100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Hunderttausende feiern in Warschau die Unabhängigkeit Polens

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Hunderttausende feiern in Warschau die Unabhängigkeit Polens

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Hunderttausende feiern in Warschau die Unabhängigkeit Polens

Duda
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Polens Staatspräsident Andrzej Duda spricht während des „Unabhängigkeitsmarsches“ zu den Teilnehmern Foto: picture alliance / AP Photo
100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg
 

Hunderttausende feiern in Warschau die Unabhängigkeit Polens

Über zweihunderttausend Menschen haben am Sonntag an einem „Unabhängigkeitsmarsch“ in Warschau teilgenommen. An der Kundgebung, die an die Neugründung des polnischen Staates nach dem Ende des Ersten Weltkriegs erinnerte, nahmen auch führende Politiker teil.
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WARSCHAU. Über zweihunderttausend Menschen haben am Sonntag an einem „Unabhängigkeitsmarsch“ in Warschau teilgenommen. Polen feierte den 100. Jahrestag seiner Unabhängig. Zu der Kundgebung aufgerufen hatten Staatspräsident Andrzej Duda und Regierungschef Mateusz Morawiecki, meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte es Streit gegeben. Kritiker warfen der Regierungspartei PiS vor, durch den Marsch nationalistische Gruppen zu unterstützen. Nachdem eine Demonstration rechter Gruppen im Vorfeld verboten worden war, organisierte die Regierung kurzfristig den „Unabhängigkeitsmarsch“.

Teilnehmer singen Nationalhymne

Duda und Morawiecki standen der Spitze des Zuges. Am Pilsudski-Platz sangen sie mit den Teilnehmern die Nationalhymne. Viele Demonstranten sagten, sie nähmen aus Liebe zu ihrem Land an der Veranstaltung teil, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die Kundgebung sei auch als patriotisches Signal zu betrachten. Seit dem Sonnabend hatten bereits tausende Menschen in Gottesdiensten und Feiern der Unabhängigkeit nach dem Ende des Ersten Weltkriegs gedacht. (ag)

Polens Staatspräsident Andrzej Duda spricht während des „Unabhängigkeitsmarsches“ zu den Teilnehmern Foto: picture alliance / AP Photo
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