Kulturkampf-Fronten

Bis zum Gehtnichtmehr wurde von den berufsmäßigen Schönbetern und Totschweigern die Gebetsmühle gedreht, es gebe keinen Kampf der Kulturen und dürfe ihn nicht geben. Jetzt, wo angesichts der brennenden Vorstädte in Frankreich, angesichts der brennenden christlichen Kirchen im Orient und in Nigeria, angesichts der Terroranschläge und des Ausbaus der Zuwandererghettos zu Staaten im Staate nur noch Profi-Lügner und Dummschwätzer es wagen, die reale Existenz der Kulturkonfrontationen abzustreiten, wird eine neue Parole ausgegeben: Der Kulturkampf soll durch Anpassung an die Fremden, Abschaffung der europäischen Werte, Unterwerfung unter den Machtanspruch der Islam-Räte möglichst schnell wieder beendet werden. So will es ein Kartell aus allen alten, etablierten, geistig und moralisch verkommenen Seilschaften – vom Westerwellchen bis zum Allzweck-Advokaten Gisy, von den Rosaroten bis zu Claudia Roth. Gegen diese Allianz aus Gänsefüßchen-Demokraten und offenen Neostalinisten formiert sich eine neue, unverbrauchte Gegenkraft. Diejenigen, die Deutschland und Europa retten wollen vor dem schon längst nicht mehr heimlichen und friedlichen, sondern längst schon unheimlich aggressiven Ansturm der Illegalen wie der Einbürgerungstrickser und vor den Machenschaften der Polit-Prediger im Hintergrund, wissen: Dieser Kampf wird lange brauchen. Er wird unerbittlich geführt werden. Er wird mit dem Untergang der bedrängten Festung Europa enden oder mit ihrer Befreiung, mit dem Aufsprengen des Belagerungsrings. Im übrigen: Jeder Zuwanderer, jeder Nachkomme von Zuwanderern, der sich in diesem Streit für unser Land und unsere Kultur entscheidet, ist wichtig und willkommen. Allerdings ist der Kulturkampf ein Mehrfrontenkrieg: In der Politik für ein Ende der Unsouveränität und Selbstkastration und dafür, daß Deutschland als starke Friedensmacht in einem einigen Europa der Vaterländer nicht länger durch Abwanderung Arbeitsplätze verliert, vom Ausland aufgekauft beziehungsweise durch Umverteilung Richtung Brüssel und den „Entwicklungshilfe“-Schwindel ausgeplündert wird. Wir müssen auch Schluß machen mit dem Deppen-Denglisch des Nadelstreifen-Pöbels, mit der gezielten Volksverdummung durch zombiehafte Talkmaster, mit der sanften Verblödung in Schulen, die das Minimum zur Leistungsgrenze erklären. Wir müssen kämpfen, um nicht unter die Räder zu kommen. Wir kämpfen ums Überleben – für uns, für unsere Kinder. Rolf Stolz ist Mitbegründer der Grünen und lebt als Publizist in Köln.

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