Joachim Kuhs

 

Christian Bruhn, Komponist

Wo möchten Sie jetzt am liebsten sein? Auf den Florida Keys. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für schöne Musik und eine schöne Frau. Was bedeutet Heimat für Sie? Wo ich mich wohlfühle, wo mein Klavier, meine Bücher und meine Bilder sind. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Harmonie, Zweisamkeit. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Offenbar mein Talent und offenbar leider auch meine Ungeduld. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? „Buddenbrooks“, „Der Zauberberg“, alles von Robert Gernhardt, die Harmonielehre von Arnold Schönberg. Welche Musik mögen Sie? Jede interessante, von Bach bis Basie, am liebsten Mozart und Erroll Garner. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Es sind wohl deren zwei: die Erfindung des Rades und die Entwicklung des Chips. Was möchten Sie verändern? Wenn ich könnte: die Unvollkommenheit der menschlichen Rasse. Woran glauben Sie? An das Gute. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Den Glauben an das Gute. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Er ist das absolute Ende des Daseins, zurück bleibt nur, was man geschaffen hat. Schon Matthias Claudius sagt „…und kehret nie mehr wieder“. Prof. Christian Bruhn , 69, ist Komponist. Unter seinen über 2.000 Werken zählen „Adelheid, Adelheid“, „Zwei kleine Italiener“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Heidi“ oder „Captain Future“ zu den bekanntesten. Böhm ist seit 1991 Aufsichtsratsvorsitzender der GEMA und seit 2002 Honorarprofessor in Nürnberg.

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