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„Die verkaufte Prinzessin“: ARD dreht Diversity-Märchen und schickt Mädchen ins Bergwerk

„Die verkaufte Prinzessin“: ARD dreht Diversity-Märchen und schickt Mädchen ins Bergwerk

„Die verkaufte Prinzessin“: ARD dreht Diversity-Märchen und schickt Mädchen ins Bergwerk

Schauspielerin Judith Neumann (Mitte) spielt im Diversity-Märchen mit
Schauspielerin Judith Neumann (Mitte) spielt im Diversity-Märchen mit
Schauspielerin Judith Neumann (Mitte) spielt im Diversity-Märchen mit Foto: picture alliance/dpa | Ursula Düren
„Die verkaufte Prinzessin“
 

ARD dreht Diversity-Märchen und schickt Mädchen ins Bergwerk

Witze zum Thema skurriler Gender- und Diversity-Auswüchse haben mittlerweile eine kurze Halbwertszeit. Die Realität überholt die Satire mit rasender Geschwindigkeit. So scherzte der US-Komiker Ryan Long vor gut einem Jahr noch darüber, daß es zur totalen Gleichheit doch auch einen Anteil von 50 Prozent weiblicher Bergarbeiter brauche.

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Ob die Verantwortlichen bei der ARD sich diese Forderung zu Herzen genommen haben bei der Ausarbeitung des Märchens „Die verkaufte Prinzessin“, ist nicht überliefert. Aber im Zentrum des geplanten Filmes steht das Mädchen Melisa, das so gern im Bergwerk schuften will, daß es sich dafür als Junge ausgibt.

Die zuständige Redakteurin beim BR, Stefanie Baumann, erklärte laut Nachrichtenagentur dpa zum Thema: „Welten wandeln sich. Ein Mädchen muß sich als Junge verkleiden, weil er/sie meint, nur so sein Schicksal in die Hand nehmen zu können. Verwandelt sich zurück und stellt fest, daß die Kraft doch im Mädchensein liegt.“

Wirkt Diversity-Propaganda in der Realität?

Hauptdarstellerin Judith Neumann gab bei der Gelegenheit gleich Einblick in ihr Geschlechterverständnis: „Tatsächlich ist das Männliche für mich gar nicht ein anderes Geschlecht. Melisa vereint diese männliche Seite auch mit ihrer weiblichen Seite. Schon lange tragen Frauen Hosen und kurze Haare. Melisa ist eine Frau, die beide Seiten in sich vereint.“

Die Dreharbeiten zum Gender-Diversity-Propaganda-Streifen laufen. Der Gebührenzahler wird demnächst in Augenschein nehmen können, wie sich zumindest der Anteil fiktiver Bergarbeiterinnen erhöht. Auf eine Steigerung der Frauenquote unter Tage in der Realität dürfte der Film allerdings weniger Auswirkungen haben.

Schauspielerin Judith Neumann (Mitte) spielt im Diversity-Märchen mit Foto: picture alliance/dpa | Ursula Düren
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