Religion in Deutschland: Der Niedergang der Katholischen Kirche ist nicht aufzuhalten
Religion in Deutschland: Der Niedergang der Katholischen Kirche ist nicht aufzuhalten
Religion in Deutschland: Der Niedergang der Katholischen Kirche ist nicht aufzuhalten
Katholische Seelsorger feiern vor dem Kölner Dom einen Segnungsgottesdienst „für alle sich liebenden Paare“, September 2023 Foto: picture alliance / epd-bild | Meike Boeschemeyer
Religion in Deutschland
Der Niedergang der Katholischen Kirche ist nicht aufzuhalten
Die Katholische Kirche in Deutschland hat über 400.000 Mitglieder verloren. Das liegt teilweise an der Kirche selbst. Aber auch an einer Zeit voller Glaubenskrisen.
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Im Protestantismus stellen konservativere und konservative freie Gemeinden /Gemeinschaften (mehrere Tausend) einen sehr erheblichen Teil der Aktiven. Alle freikirchlichen Gemeinden ziehen regelmäßig an Wochenenden deutlich mehr Besucher an als alle landeskirchlichen. Im Katholizismus dürften entsprechende gemeindliche Tendenzen eher marginal sein.
Böse Zungen behaupten, der Teufel hätte die Kirche gegründet. So wie die sich heute verhalten kann ich nicht widersprechen. Die Kirchen (evang. und kathl.) sind scheinheilig, verlogen und nur auf das Geld aus. Daher: AfD.
Als konservativer Freikirchler stehe ich theologisch wie ethisch meist deutlich konservativer als die „Konservativen“ in den beiden großen Kirchen_ „Rechts“ vom damaligen (!) Papst, sagte ich vor Jahren. Ich bin allerdings skeptisch, ob einbe konservativere Ausrichtung den Mitgliederrückgang der beiden großen Konfessionen minderte. Anders als manche hier meinen, dürften die meisten Austritte eher von „Linken“ und besonders von Lauen kommen, nicht von Konservativen /Rechten. Und die dürften von konservativer Ausrichtung oft erst recht Anlässe und Argumente für einen Austritt bekommen. Das deuten auch regelmäßig Umfragen über die Kirchenvorstellungen und Wünsche an Kirchen an: oft große Mehrheiten für meist eher linkere Vorstellungen . Das Wachstum konservativer Gemeinden etwa im Katholizismus könnte auch ein statistische Täuschung sein: Dort sammeln sich eben eventuell engagierte Konservative aus anderen Gemeinden und in geringer Zahl einige Konvertiten aus der Religionslosigkeit bzw. anderen Religionen /Konfessionen.
Seit Marx und Woelcki ist die katholische Kirche dort, wo sie hingehört: Auf dem Wege in die Hölle. Kaessmann und Bedford Trallala, warten dort schon.
Marx hat die Kirche in Jerusalem verkauft und verraten.
Die Kirchen in Europa sterben, das Christentum lebt. Wir sind zutiefst vom Christentum geprägt, auch wenn wir atheistisch reden. Ein Zentrum des christlichen Denkens, ist die Suche und der Kampf um die Wahrheit. Das begründet auch die Wissenschaft. Wir Europäer bleiben Christen, ob wir es wollen oder nicht. Wir wollen nämlich die Wahrheit wissen und akzeptieren nicht einfach das Wort des Sheiks. Die Kirchen als Institutionen braucht es nicht, Die wunderschönen Kirchen als Gebäude kann man auch anders erhalten.
Das sind sehr interessante Gedanken. Ich, als Atheist, habe mich da wiedergefunden. Auch ich suche immer nach wissenschaftlich begründbaren Wahrheiten und sehe gern in Kirchen, der Kunst und beeindruckenden Architektur wegen. Das Vorbeten von Lebensregeln habe ich schon immer abgelehnt. Es ist mir zu einfach, für alles eine höhere Macht verantwortlich zu machen. Ist sicher auch eine Erziehungssache.
Danke!
Auch wenn ein Mißbrauchsfall einer zuviel ist, wird das Thema trotzdem von Linken und Atheisten ausgeschlachtet, weil es Ihnen nützt. Dazu kommen die großen Sozialbetriebe der Kirchen ziehen ebenfalls dubiose Gestalten an, die etwas mit Menschen machen wollen, im wahrsten Sinne des Wortes! Männer und Väter treten aus der Kirche aus, weil die Caritas mit ihren Frauenhäusern, ebenfalls ideologische und Menschenrechte, die der Männer und Väter angreifende Institutionen hat! Dabei ist völlig klar, das von Gewalt bedrohte Frauen geschützt werden müssen, aber meistens ist in diesem Schutz ein feministischer Unterton, der Interessen aller, auch der Gesellschaft an der Familie vernachlässigt! Die Schwulen, zu denen nicht meine schwulen und lesbischen Freunde, sondern die Partei und Staatsschwulen und Transen zählen sind ebenfalls ein Abspaltpilz. Mein Taufspruch: Siehe um Trost war mir sehr bange….. hat sich leider etwas umgekehrt, siehe um die Gesellschaft ist mir sehr bange denn Gott als Parteifunktionär des Staates, wie in Deutschland, funktioniert nicht!!!!
Die Gay-Anbiederung ist konsequent, dann lt. David Berger ist die kath. Kirche die größte internationale Schwulenorganisation der Welt.
Ansonsten sind 8% der Lohnsteuer zuviel. Darüber sollte man verhandeln dürfen. Auf Kapitalerträge wird ebenfalls Kirchensteuer erhoben.
Die anti-Afd-Hetze ist dumm, denn viele Kirchenmitglieder sind intelligent und wählen AfD. Die treten dann eben aus.
Ich bin auch raus, singe aber weiter im Kirchenchor mit. Ist ja meine Gemeinde…
Geht mir genau so! Habe mich von Kirchensteuer abgemeldet, singe aber in der Choralschola und im Chor. Am Karfreitag auch vorne am Altar.
Ich schließe mich den Aussagen an, obwohl ich als sogen. altritualer keine feste Gemeinde habe.
Ich halte David Berger für eine klugen Menschen und mit solchen muß man zusammenarbeiten bzw. im Dialog sein! Wenn ich aber eine Parteielite ohne Lebenserfahrungen und Abschlüsse in Berufen, geschweige Tätigkeiten die mit echter Arbeit verbunden sind, führen die den Dialog oder besser das große Wort!
Ich verstehe nicht, was immer dieses Herumgehacke auf Homosexuelle soll.
Natürlich haben sich dennoch die Kirchen nicht dem Zeitgeist (auch nicht dem Regenbogen) anzubiedern, sondern IHRE Lehre in Form des Evangeliums
zu verbreiten.
Dann haben wir Homosexuelle eben keinen Platz in der Kirche und suchen
unser Heil woanders.
Ich persönlich bin schon in den 90ern aus der Kirche ausgetreten, weil ich
mit dem christlichen Glauben nichts mehr anzufangen wusste und kam
in die Phase des Atheismus – Materialismus.
Heute bin ich ein erwachter spiritueller Mensch, der jeden so akzeptiert wie er ist
und ich glaube an die Beseeltheit der Welt, an die geistige Welt, einer göttlichen
Dreiheit, Reinkarnation, Geistheiler und Geister jeder Form (menschliche, nichtmenschliche, Natur- und Elementargeister).
Dann gibt es noch niedere mit der Natur verbundene diesseitige Götter.
Jesus ist für mich einfach eins der höchsten Geistwesen und sehr mächtig.
Meine Kirche ist die freie Natur, wo ich gerne versuche mich telepathisch
mit den Naturwesen dort zu verbinden, z.B. Baum- und Felsengeister meistens
Bei wichtigen Angelegenheiten aber führe ich ein direktes individuelles Gebet zu Jesus durch
Segen für alle. Aber nicht für AfD-Mitglieder. Die Verlogenheit Kirchenfunktionäre ist mir schon vor 50 Jahren so übel aufgestoßen, dass ich damals als achtzehnjähriger ausgetreten bin.
Eine ABM für schwule Männer u. lesbische Frauen muss man nicht freiwillig finanzieren.
Was für eine „frohe Botschaft“ möchten die Herrn Bergoglio und Bätzing verkünden? Die von Merkel, Scholz, Zd“K“ & Co? Dann macht mal weiter so. Die beiden Herren können sich nicht verkaufen. Bei den Kirchenvertretern und deren Personal nicht verwunderlich. Ich bin schon vor Jahren aus diesem ewig politisch korrekten Verein ausgetreten und habe den Weg zur Piusbruderschaft und Sedisvakandisten gefunden. Dort wird wenigsten noch das wahre Evangelium Jesu Christi gelehrt. Deo Gratias.
Die Zukunft der katholischen Kirche liegt in der Tradition, nirgendwo anders. Die Kirchen der Pius-Brüder werden voller und voller. Viele junge Leute kommen mit vielen Kindern. Seit Corona haben wir eine solche Gemeinde gesucht und gefunden und fahren lieber hin und wieder sehr weit, aber es gibt Zuversicht. Auch die große Fußwallfahrt von Paris nach Chartres zeigt ein ganz anderes Bild. Den Rest beispielsweise gab mir der bereits erwähnte Bischofsbrief gegen die AfD. Da war bei mir Schluss. Aber austreten werde ich nie. Ich bin sehr zuversichtlich, dass eine ganz kleine Herde in Deutschland übrig bleibt, die in den Familien den Glauben lebt. Ich bete, dass meine Enkel den Keim des Glaubens aufbewahren und wie froh war ich gestern, als ich von meiner Enkelin hörte, dass sie vor jeder Prüfung des Rosenkranz betet.
Liebe Teresa, ich kann Ihren Text nachvollziehen. Mit dem verbleib in der bundesdeutschen „katholischen“ Kirche werden Sie deren Machenschaften weiter mitfinanzieren. Von den Patres der Piusbruderschaft werden Sie die Sakramente weiter gespendet bekommen und zwar ganz legal. Ausschluß von den Sakramenten (nicht wörtliche Exkommunikation) gibt es nur bei den BRD-Bischöfen. Aber, wer nimmt die noch für voll?
Lieber Herr Facius, da selbst Katholik kann ich Ihnen genau sagen, wo das Problem liegt. Es genügen zwei Beispiele aus Ihrem Text:
1. „Der erfolgreiche und gelungene Katholikentag, der kürzlich in Erfurt stattfand, ist ein gutes Beispiel dafür gewesen, daß noch immer Menschen Hoffnung, Kraft und Zuversicht in ihrem christlichen Glauben finden“, schrieb der Bonner General-Anzeiger.“
2. „So beteiligt sich das katholische Stadtdekanat Köln in diesem Monat erstmals am Programm der Veranstaltung „Cologne Pride“ für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern. Das Motto lautet: „God meets Gays“.“
Jeder normale Katholik wird den Katholikentag in Erfurt als grünlinke Politveranstaltung empfunden haben, quasi EKD 2.0 nur ohne schwarzen Knallfrosch am Ende. Und zum zweiten Beispiel aus Köln erübrigt sich jeder Kommentar, es spricht für sich. Vor gar nicht allzu langer Zeit gab es viele Protestanten, die eben deshalb in der katholischen Kirche Zuflucht suchten. Welch Enttäuschung.
Ja, die AfD Erklärung hat die letzten vertrieben, das scheint der Autor nicht zu wissen. Bitte, Insider wie David Berger an solche Themen setzen.
Ohne Not und – vor allem – ohne biblischen Auftrag mischt sich die katholische Kirche w i e d e r einmal in die Politik ein. Dadurch verrät sie ihren eigentlichen Auftrag: die Verkündigung des Evangeliums.
Es geht um das GLAUBENSBEKENNTNIS!
Die Verkünder des christlichen Glaubens müssen die fröhliche Gewißheit ausstrahlen, daß
unser eigentliches Leben erst dann beginnt, wenn wir die Augen schließen.
Das „Leben in Fülle“ wartet auf alle Gläubigen, wenn sie sich bemühen, im Sinne der Bibel ihren Weg zu gehen; denn sie sind bereits erlöst.
Die Überzeugung, daß es einen liebenden Gott gibt, von dem uns Jesus Christus Zeugnis gegeben hat, muß den Kindern früh vermittelt werden – durch die Eltern bzw. Menschen, die ihnen nahestehen. Ansonsten kann nur schwer Glaube in ihnen wachsen.
Ä u ß e r e Veränderungen an kirchlichen Riten und Regeln bewirken nicht, daß mehr Menschen in der Kirche verbleiben. Diese Hoffnung ist trügerisch.
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, sagte Jesus vor Pilatus.
Die Kirchengeschichte hat oft genug bewiesen, daß die Koppelung des
Glaubens an den Zeitgeist bzw. die jeweils Herrschenden immer ein Irrweg war. Warum sehen das die Verantwortlichen nicht?
Ich bin endgültig nach der Positionierung der Kirchen zu Pegida in 2014 ausgetreten und habe das nie bereut. Eine Kirche, die sich als Vorfeldorganisation der Grünen versteht, brauche ich nicht. Für die Politik gibt es Parteien. Corona und die Positionierung der Kirche zu AfD Mitgliedern und Wählern haben mir zudem klar gemacht, dass die Kirche Menschen wie mich auch nicht will. Win-win also.
„Es ist auch kein Zufall, daß in den halbsozialistischen Wohlfahrtsstaaten Europas die Kirchen leer geworden sind, sowie persönliches Mitleid und private Karitas dem „sozial“-kleptokratischen Umverteilungsbefehl des Staates gewichen sind. […] Leider ist dieser Zusammenhang den modernen Politpfaffen unbekannt oder fremd geworden. Theologie versteht sich heute weitgehend als Götzendienst am Sozialstaat und als Zuhälterlehre für die große Hure Wohlfahrtsdemokratie.“
Roland Baader: Sind Glaube und Liberalismus unvereinbar?
Vor Jahren las ich mal irgendwo, wo jemand über verschiedenerlei „meckerte“, als Nebenbemerkung: “ … und die Kirchen sind zu einem Sozialverein herabgesunken, der auch bei der Love Parade mitmarschieren könnte“.
Die Kirchen müßten eigentlich nur „Kurs halten“, dann würde nichts herabsinken, bzw. wenn sie es getan hätten, dann wären sie nicht herabgesunken.
Kurs halten ist doch so einfach: Seit 2000 Jahren schon gibt es „Die Schrift“. Das ist der Leitstern des Kurses. Jeder k a n n ihm folgen, eine Frage der persönlichen Entscheidung.
Die Moderne Medizin und die Technik, dazu der Marxismus, sind der Religion nicht förderlich. Darum gehen welche von der Fahne, und die Mitgliederzahlen sinken. Das ist dann so. Die Zeiten, als die Welt unterging wenn die Menschen gottlos wurden sind vorbei. Wenn schließlich nur wenige übrig bleiben, sollte das geradesoviel gelten wie wenn ein-paar-mehr übrig bleiben.
Aber daß „die zur Leitung Berufenen“ sich an die Spitze setzen derjenigen, die dem Leitstern entsagen …
Es ist die Hure Babylon, also der atlantische Zuhälterring, der sich Teile der Kirche an die Brust geworfen haben.
Vielleicht ahnen immer mehr Gläubige, dass ihr Vertrauen in eine höhere Instanz, die ja angeblich von der Kirche vertreten wird, politisch missbraucht wird und es sich immer mehr abzeichnet, was beide Konfessionen vertreten. Und das ist leider keine höhere Instanz, sondern nur eine ganz banale irdische, nämlich den Staat. Insofern wohnt der linke Staat im Gotteshaus.
Ein Bild vom Beelzebub im Messgewand schimmert durch. Da kann man doch den Glauben verlieren.
Die Kirchenleitung schaltet ihre Energiekraftwerke ab. Wie der Strom knapp wird, spricht sie von einem beschleunigten ´weiter so`. So geht grüne Politik.
Der Himmel, das ist heute der Regenbogen, die Hölle, das ist der Klimawandel. Die Kirche hat sich ihrer Wegmarken berauben lassen.
Was nichts fordert ist auch nichts wert.
Der Autor hätte zur Erklärung des Niedergangs der Kirche auch die jämmerliche Erklärung der katholischen Bischöfe vom Februar 2024 gegen die AfD erwähnen müssen. Dieses Verdikt gegen eine Partei, die in vielen Punkten sogar einzig für christliche Prinzipien (für Lebensschutz, gegen Unterdrückung christlicher Minderheiten für die Familie) auftritt, ist ein würdeloses Einreihen in die staatliche und mediale Großkampagne nach den Correctiv-Horrormeldungen über die sogenannte Potsdamer Konferenz. Damit haben sich die Bischöfe freiwillig und ohne jede Not ins primitivste politische Getümmel begeben.
In diesem Verdikt der Bischofskonferenz gegen die AfD wurden die Massendemonstrationen (aufgrund der Correctivlüge) ausdrücklich begrüßt. Dort wurde bei einer Demonstration dazu aufgerufen „AfD-ler töten.“ Kein Wort dazu von den Bischöfen. Gibt es nicht zwei göttliche Gebote, die das Lügen und Töten verbieten? Stattdessen wurden sog. „Ressentiments“ bei der AfD gegen Muslime beklagt. Die Bischöfe sollten sich besser um die Lage der Christen in islamischen Ländern kümmern. Und eines durfte natürlich nicht fehlen, die größte Gefahr – wo lauert sie? Die Antwort erspare ich mir. Man hat hier einseitig die Position des linken Mainstreams übernommen, ohne sich ernsthaft mit den Positionen der AfD zu befassen. Das ist alles nur noch armselig.
Bin mit 18 ausgetreten, jetzt werde ich 75. Vermisst habe ich „die Kirche“ nie, außer dass ich mir fast jede Kirche von außen und innen anschaue, wegen der Kunst und … wegen der Kühle im Sommer.
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