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Zehntausende nehmen Abschied: Benedikt XVI. im Petersdom aufgebahrt

Zehntausende nehmen Abschied: Benedikt XVI. im Petersdom aufgebahrt

Zehntausende nehmen Abschied: Benedikt XVI. im Petersdom aufgebahrt

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nimmt mit Zehntausenden Abschied vom aufgebahrten Papst Benedikt XVI.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nimmt mit Zehntausenden Abschied vom aufgebahrten Papst Benedikt XVI.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nimmt mit Zehntausenden Abschied vom aufgebahrten Papst Benedikt XVI. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Zehntausende nehmen Abschied
 

Benedikt XVI. im Petersdom aufgebahrt

Vor dem Petersdom in Rom bilden sich lange Schlangen. Zehntausende nehmen Abschied von Papst Benedikt XVI. Anders als deutsche Politiker kommt auch Italiens Ministerpräsidentin Meloni.
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ROM. Der am Silvestermorgen verstorbene emeritierte Papst ist im Petersdom aufgebahrt worden. Zehntausende warten geduldig, um sich von Benedikt XVI. zu verabschieden. Allein am Montag strömten 65.000 Menschen in die Kirche. Darunter war als eine der ersten auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Gewählte Vertreter der Bundesrepublik Deutschland sind bisher nicht in den Vatikan gekommen.

Benedikt war als Joseph Ratzinger am 16. April 1927 im bayerischen Marktl geboren worden. Er war seit Jahrhunderten der erste Deutsche auf dem Stuhl Petri. 2013 trat er zurück, weil er sich für das Amt körperlich nicht mehr stark genug fühlte.

Steinmeier kommt erst zu Benedikts Beerdigung

Am Donnerstag wird der amtierende Papst Franziskus für seinen Vorgänger das Requiem, die Totenmesse, feiern. Geplant ist, daß dann auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den Vatikan reist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Tote allerdings nicht mehr aufgebahrt sein, sondern bereits in einem Sarg vor dem Altar liegen.

Der Leichnam trägt ein rotes Meßgewand und eine goldbesetzte Mitra als Kopfbedeckung. Damit wird Benedikt auch beigesetzt werden. In den Händen hält er den Rosenkranz, der für ihn zentraler Bestandteil des Glaubens war. 53mal am Tag betete er das „Ave Maria“ und ließ dabei die Perlen durch die Finger gleiten.

Den silbernen Bischofsring trägt der Verstorbene immer noch. Allerdings hatte Benedikt den in Anlehnung an den ersten Papst Petrus gefertigten goldenen Fischerring, den er in seiner Amtszeit als Siegel für wichtige Dokumente nutzte, nach seinem Rücktritt abgelegt. (fh)

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nimmt mit Zehntausenden Abschied vom aufgebahrten Papst Benedikt XVI. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
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