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Transsexuellengesetz: Ärzte erkennen kein Geschlecht: Empörung über Queer-Beauftragten

Transsexuellengesetz: Ärzte erkennen kein Geschlecht: Empörung über Queer-Beauftragten

Transsexuellengesetz: Ärzte erkennen kein Geschlecht: Empörung über Queer-Beauftragten

Der Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann: Der Grünenpolitiker ist der erste Bundesbeauftragen für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Der Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann: Der Grünenpolitiker ist der erste Bundesbeauftragen für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann: Er ist der erste Bundesbeauftrage für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt Foto: picture alliance/Christoph Soeder/dpa
Transsexuellengesetz
 

Ärzte erkennen kein Geschlecht: Empörung über Queer-Beauftragten

BERLIN. Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne), hat sich über „transfeindlichen Müll“ in den sozialen Medien beschwert. Dieser gehe bei ihm „rechts rein und links wieder raus“, schrieb er am Donnerstag auf Twitter.

Hintergrund ist offenbar eine auf dem Kurznachrichtendienst kursierende Grafik, die ein Zitat des Politikers aus einem Gastbeitrag für die Zeit zeigt. Darin hatte er Ende April geschrieben: „Welchem Geschlecht sich jemand zugehörig fühlt, das ist keine Entscheidung von Richtern, Medizinern und Psychologen.“

Der 42jährige fordert darin die Abschaffung des Transsexuellengesetzes. Dieses verpflichtet Betroffene, im Vorfeld einer gewünschten Geschlechtsänderung bei Ausweisdokumenten, psychologische Tests zu durchlaufen. Laut Lehmann könne geschlechtliche Identität allerdings gar nicht von außen begutachtet werden.

Auch 14jährige sollen Geschlechtseintrag ändern können

SPD, Grüne und FDP hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Transsexuellengesetz durch ein „Selbstbestimmungsgesetz“ zu ersetzen. Geplant ist, „Änderungen des Geschlechtseintrags im Personenstand grundsätzlich per Selbstauskunft“ möglich zu machen. Dies soll künftig bereits ab 14 Jahren möglich sein.

Zu den prominentesten Gegnern dieser Idee zählt die Emma-Gründerin Alice Schwarzer. „Es geht nicht um die extrem kleine Gruppe echter Transsexueller“, kritisiert die Feministin. „Es geht um Zehntausende junge Mädchen, die plötzlich ihr Geschlecht wechseln wollen.“ Sie warnt vor einer regelrechten „Trans-Mode“. (st)

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann: Er ist der erste Bundesbeauftrage für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt Foto: picture alliance/Christoph Soeder/dpa
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